Gustav von Both

Julius Gustav Friedrich von Both (* 1. Januar 1772 in Schwerin; † 7. Februar 1835 in Liegnitz) war ein preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant.

Gustav entstammte dem mecklenburgischen Uradelsgeschlecht Both und war der Sohn des mecklenburgischen Generalleutnants, Gouverneur von Schwerin sowie Oberkammerherrn Hartwig Ulrich von Both (* 1712; † 31. Januar 1795) und dessen Ehefrau Charlotte Sophie, geborene von Mecklenburg aus dem Hause Gültzow († 1793).
Nach dem Besuch der Großen Stadtschule Parchim trat Both am 1. März 1787 als Gefreiterkorporal in das Infanterieregiment „Graf Schwerin“ Nr. 52. Als Sekondeleutnant beteiligte er sich 1794/95 am Feldzug in Polen, nahm dabei an der Belagerung von Warschau und den Gefechten bei Rawka und Skala teil.
Während der Schlacht bei Preußisch Eylau konnte sich Both besonders auszeichnen und erhielt dafür am 17. Februar 1807 den Pour le Mérite. In seiner weiteren Militärkarriere war er ab 12. Februar 1821 Kommandeur der 10. Division und stieg am 30. März 1831 schließlich zum Generalleutnant auf. Als solcher wurde Both unter Verleihung des Sterns zum Roten Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub am 26. März 1832 mit Pension in den Ruhestand versetzt.
Both war seit 16. März 1808 mit Auguste Karoline Luise, geborene von Obernitz (* 16. März 1783 in Preußisch-Holland; † 26. Juli 1857 in Obornik) verheiratet. Sie war die Tochter des Generalsmajors Moritz August von Obernitz. Das Paar hatte sieben Kinder: