Statuenspiel

Das Statuenspiel ist ein Partyspiel. Es existiert in vielen Varianten und unter unterschiedlichen Namen.

Die Teilnehmer verlassen den Raum. Die Teilnehmer werden nach und nach in Zweiergruppen hereingebeten. Immer zwei Teilnehmer („Darsteller“) müssen eine Figur nach Anweisung des Spielleiters darstellen. Der Spielleiter entwirft dazu ein Szenario: „Ich bin Bildhauer und habe den Auftrag eine Skulptur für … zu entwerfen.“ Dann müssen die beiden Teilnehmer die entsprechende Figur darstellen.

Gemeinhin dient die dargestellte Figur der Belustigung der übrigen Partygäste. In der Regel wird der Spielleiter ein Szenario entwerfen, was einen engen Körperkontakt der Darsteller erfordert. So werden Berührungsängste abgebaut und zuvor unbekannte Partygäste werden einander vertraut. Das Spiel eignet sich deshalb auch als Kennenlernspiel.

Die Zahl der Variationen ist unbegrenzt und hängt im Wesentlichen von der Kreativität des Spielleiters ab. Diesem kommt auch während der Ausführung des Spiels eine besondere Bedeutung zu. Er muss erkennen, wann Spielteilnehmer sich unwohl fühlen, und entsprechend reagieren. Auch treten während des Spiels unvorhergesehene Spielzustände auf, die der Spielleiter lösen muss.

Bistum Toul

Das Bistum Toul war ein Bistum in Lothringen. Es bestand von der Mitte des 4. Jahrhunderts bis zur Aufhebung 1801. Kathedrale war Saint-Étienne de Toul. Der weltliche Herrschaftsbereich der Bischöfe war das Hochstift Toul. Es gehörte bis in die Frühe Neuzeit zum Heiligen Römischen Reich und fiel danach an Frankreich. Im Jahr 1817 wurde ein neues Bistum Toul errichtet und mit dem Bistum Nancy vereinigt zum Bistum Nancy-Toul.

Um die Mitte des 4. Jahrhunderts wurde das Bistum als Suffraganbistum von Trier aus gegründet. Das Bistum umfasste das Gebiet von den Vogesen bis in die Nähe der Marne. Das Bistum umfasste 1402 sechs Archidiakonate, 23 Dekanate und insgesamt 680 Pfarreien.

Das weltliche Gebiet des späteren Hochstifts begann sich etwa seit dem 7. Jahrhundert zu entwickeln. Es umfasste schließlich sechs Vogteien. Kennzeichnend war der große Unterschied zwischen dem recht großen geistlichen Gebiet des Bistums und des kleinen weltlichen Herrschaftsgebiets des Hochstifts zunächst mit der Stadt Toul als Zentrum.

Ab 925 gehörte das Bistum als Teil des Herzogtums Lothringens zum Heiligen Römischen Reich. Wie die beiden anderen Bistümer in Lothringen, Metz und Verdun, wurde Toul zu Lasten des neu gebildeten Herzogtums Lothringen reich ausgestattet. Die drei Lothringer Bistümer wurden auch als Trois-Évêchés bezeichnet.

Seit Bischof Gerard I. (963–994) bis zu Beginn des 12. Jahrhunderts kamen die meisten Bischöfe aus dem Reich. Bischof Brun von Toul, der ein Vetter Konrads II. war, wurde als Leo IX. im Jahr 1049 zum Papst gewählt. Die Kaiser versuchten kaum Einfluss auf die Bischofswahlen durch das Domkapitel zu nehmen. Das Bistum war eingebunden in die Reichspolitik der Ottonen und Salier. Allerdings hatte das recht kleine Hochstift nur ein vergleichsweise geringes eigenes Gewicht.

In geistiger Hinsicht war das Bistum im 10. und 11. Jahrhundert insbesondere unter Bischof Brun ein Zentrum der Kirchenreformbewegung. Seit Mitte des 11. Jahrhunderts wurden insbesondere von Adeligen zahlreiche Priorate der Benediktiner gegründet. Seit Ende des Jahrhunderts entstanden dann Reformklöster. Damit einher ging auch eine Verstärkung der geistlichen Tätigkeit der Bischöfe in der Diözese.

Seit Anfang des 12. Jahrhunderts bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts wählte das Domkapitel hauptsächlich Bischöfe aus den Reihen des lothringischen Adels. Seit dem 12. Jahrhundert kam es zu einer wachsenden territorialen Konkurrenz zwischen dem Hochstift und den Herzögen von Lothringen. Zum Schutz wurde ab 1178 der Burgort Liverdun zu einem bedeutenden bischöflichen Stützpunkt ausgebaut.

Als es im 13. Jahrhundert mehrfach zu umstrittenen Wahlen gekommen war, übertrug Papst Nikolaus III. das Bistum 1278 an den aus Tübingen kommenden Franziskaner Konrad Probus. Dieser hat die Schirmvogtei an den Herzog von Lothringen übertragen. Damit gingen die weltlichen Herrschaftsrechte weitgehend auf die Herzöge über. Seit dieser Zeit spielte auch das Domkapitel bei der Bischofswahl kaum noch eine Rolle. Vielmehr setzten die Päpste meist Auswärtige in das Amt ein. Nachdem die Stadt Toul sich von der bischöflichen Herrschaft emanzipiert hatte, verlegten die Bischöfe ihre Residenz nach Liverdon.

1552 jedoch besetzte der französische König Heinrich II., der sich im Vertrag von Chambord mit einigen protestantischen Fürsten darüber verständigt hatte, die Städte Metz, Toul und Verdun. Karl V. misslang im folgenden Jahr die Rückeroberung von Metz, wodurch auch die Stadt Toul faktisch bei der französischen Krone verblieb. Das Bistum verblieb jedoch beim Reich; zur Zeit des Kaisers Maximilian II. hat der Bischof durch Zahlung von Abgaben an das Reich dessen Oberherrschaft noch einmal formal anerkannt. Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde Frankreich der Besitz der Stadt und des Hochstifts Toul bestätigt.

Seit 1668 bestimmte der König von Frankreich den Kandidaten für das Bischofsamt. Im Jahr 1777 wurden als neue Bistümer St. Die und Nancy abgetrennt. Das Bistum wurde 1801 infolge der Französischen Revolution aufgehoben. Das weltliche Territorium der drei Hochstifte Verdun, Toul und Metz (Trois-Évêchés) bildeten bis zur Revolution die Provinz der drei Bistümer.

Im Jahr 1817 wurde das Bistum neu errichtet und mit dem Bistum Nancy zum Bistum Nancy-Toul vereinigt.

Bank der geistlichen Fürsten: Hochstift Worms | Hochstift Speyer | Hochstift Straßburg | Fürstbistum Basel | Hochstift Fulda | Fürstentum Heitersheim | Fürstpropstei Weißenburg | Abtei Prüm | Frühere Mitglieder: Erzstift Besançon | Hochstift Sitten | Hochstift Lausanne | Hochstift Genf | Hochstift Metz | Hochstift Toul | Hochstift Verdun

Bank der weltlichen Fürsten: Herzogtum Pfalz-Lautern | Herzogtum Pfalz-Simmern | Herzogtum Pfalz-Veldenz | Herzogtum Pfalz-Zweibrücken | Landgrafschaft Hessen-Darmstadt | Landgrafschaft Hessen-Kassel | Herzogtum Savoyen | Fürstentum Hersfeld | Markgrafschaft Nomeny | gefürstete Grafschaft Sponheim | gefürstete Grafschaft Waldeck | gefürstete Grafschaft Salm (Wild- und Rheingrafen) | gefürstete Grafschaft Salm-Kyrburg (Wild- und Rheingrafen) | gefürstete Grafschaft Nassau-Usingen | gefürstete Grafschaft Nassau-Saarbrücken | gefürstete Grafschaft Nassau-Weilburg | gefürstete Grafschaft Solms-Braunfels | gefürstete Grafschaft Isenburg-Birstein | Frühere Mitglieder: Herzogtum Lothringen | Herzogtum Savoyen

Rheinische Prälaten: Kloster und Ritterstift Odenheim | Frühere Mitglieder: Kloster Kaufungen

Bank der Grafen und Herren: Grafschaft Hanau-Münzenberg | Grafschaft Solms-Hohensolms | Grafschaft Solms-Lich | Grafschaft Solms-Laubach | Grafschaft Solms-Rödelheim | Grafschaft Königstein | Grafschaft Isenburg-Büdingen-Büdingen | Grafschaft Isenburg-Büdingen-Meerholz | Grafschaft Isenburg-Büdingen-Wächtersbach | Grafschaft Salm-Grumbach (Wild- und Rheingrafen) | Grafschaft Salm-Stein-Grehweiler (Wild- und Rheingrafen) | Grafschaft Leiningen-Hardenburg | Grafschaft Leiningen-Westerburg | Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein | Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg | Grafschaft Kriechingen | Grafschaft Hanau-Lichtenberg | Grafschaft Salm-Dhaun (Wild- und Rheingrafen) | Grafschaft Falkenstein | Herrschaft Reipoltskirchen | Grafschaft Wartenberg | Herrschaft Bretzenheim | Herrschaft Dagstuhl | Herrschaft Olbrück | Schloss und Dorf Mensfelden

Bank der Städte (Reichsstädte): Frankfurt am Main | Friedberg | Wetzlar | Speyer | Worms | Frühere Mitglieder: Straßburg (Strasbourg) | Colmar | Oberehnheim (Obernai) | Kaysersberg | Türkheim (Turckheim) | Rosheim | Benfeld | Schlettstadt (Sélestat) | Hagenau (Haguenau) | Weißenburg (Wissembourg) | Münster im Gregoriental | Landau in der Pfalz

Kirchenprovinzen, Erzbistümer und Bistümer

Erzbistum Bremen | Bistum Lübeck | Bistum Oldenburg | Bistum Ratzeburg | Bistum Schwerin

Bistum Schleswig | Bistum Roskilde

Bistum Minden

Erzbistum Magdeburg (heute Bistum Magdeburg) | Bistum Brandenburg | Bistum Havelberg | Bistum Lebus | Bistum Merseburg | Bistum Naumburg-Zeitz |

Erzbistum Mainz (heute Bistum Mainz) | Bistum Büraburg | Bistum Corvey | Bistum Halberstadt | Bistum Konstanz | Bistum Verden | Bistum Worms

Bistum Freising (heute Erzbistum München und Freising) | Bistum Chiemsee | Bistum Neuburg

Erzbistum Trier (heute Bistum Trier) | Bistum Toul (im heutigen Frankreich)

Prälatur Schneidemühl  | Bistum Ermland (seit 1243 zur Kirchenprovinz Riga, ab 1929 zur Kirchenprovinz Breslau, heute Erzbistum Ermland im heutigen Polen)

Generalvikariat Glatz (im heutigen Polen)

Generalvikariat Branitz (im heutigen Polen)

Bistum Samland | Bistum Pomesanien | Bistum Kulm (heute Bistum Pelplin im heutigen Polen)

Bistum Cammin

Apostolisches Vikariat des Nordens

Siehe: Liste der ehemaligen katholischen Diözesen

Chris Holt (boxer)

Chris Holt, alias The Incredible Holt, is a professional boxer from Detroit Lakes, Minnesota.

Holt made his professional debut in January 2002 at the age of 28. His first bout resulted in a points win against 12-130 Donnie Penelton. Holt stayed unbeaten through four fights, losing for the first time to 10-0 Giovanni Alvarez of Sweden. After three more wins Holt was pitted against 31-5 Kenny Ellis, who gave him his second loss. In September 2004 Holt brought a record of 9-3 into a bout with Kwan Manassah, billed as a contest for the Minnesota state middleweight title. Holt won the title by sweeping every round on all three scorecards, and successfully defended the title once, against 26-4 Troy Lowry, when that fight was stopped after the fifth of ten scheduled rounds due to cuts. Holt lost the state title in a loss to Butch Hajicek in Fargo, North Dakota in December 2005, though questions were raised later about the propriety – even the legality – of having a Minnesota state title fight outside of Minnesota.

The loss to Hajicek was part of a slide in which Holt lost four straight fights and five out of six, including losses to Andre Ward, Aaron Mitchell, and Jean Paul Mendy. Holt reversed course starting in late 2007, putting together a 3-1-1 record in his final five bouts, culminating with a win in his farewell match against JJ Corn.

Holt retired from professional boxing with a record of 16 wins, 9 losses, and 1 draw, with 9 of his 16 wins coming by knockout.