Desești

Desești [ˈdeseʃtʲ] (ungarisch Desze) ist eine Gemeinde im Kreis Maramureș im Norden Rumäniens.

Die Gemeinde Desești erstreckt sich im Norden des Kreises, entlang des Flusses Mara und der Nationalstraße DN18. Sie liegt 42 km nordöstlich der Kreishauptstadt Baia Mare und 17 km südlich von Sighetu Marmației, der Hauptstadt des historischen Komitats Máramaros. Die höchste Erhebung bildet der Gutâi mit 987 m.
Desești wurde erstmals am 20. März 1360 unter dem ungarischen Namen Deszehaza in einem Dokument des ungarischen Königs Ludwig I. genannt, in dem er das Besitzrecht der Dörfer im Mara-Tal bestätigte.
Bis zum Jahre 1920 gehörte die Gemeinde zu Ungarn bzw. zum Fürstentum Siebenbürgen, bis sie durch den Vertrag von Trianon an Rumänien abgegeben wurde.
Die Kirche Cuvioasa Paraschiva, die 1770 gebaut wurde, zählt zusammen mit sieben anderen Kirchen des Kreises seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wie für die Kirchen der Maramuresch typisch, wurde auch hier Holz als Baumaterial verwendet. Vor allem aufgrund der besonderen Qualität der Fertigung, auch bedingt durch gotische Einflüsse, gehört sie zu den schönsten Kirchen des Landes. Sie beheimatet Gemälde von 1780 im neubyzantinischen Stil sowie antikes Mobiliar.
Der Fluss Mara ist Teil des 50 ha großen Naturparks Munții Gutâi.
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Real Time 4WD

Real Time 4WD (deutsch: Echtzeit-Allradantrieb) wurde von Honda entwickelt und bezeichnet eine Technik für den Allradbetrieb eines Autos.
Dieses Allradsystem zählt zu den sich automatisch zuschaltenden Systemen. Bei guter Traktion werden nur die Vorderräder angetrieben. Sobald diese eine höhere Drehzahl aufweisen als die Hinterräder (z. B. beim Fahren auf Schnee oder beim Anfahren auf regennasser Straße) wird Drehmoment zu den Hinterrädern übertragen. Gleichen sich die Drehzahlen von Vorderrädern und Hinterrädern wieder an, wird die Kraftübertragung zur Hinterachse graduell wieder abgebaut.

Das Real Time 4WD kam 1989 erstmals in Europa auf den Markt; damals im Honda Civic Shuttle EE4 facelift, und ab 1996 im CR-V. Honda entwickelte dieses Allradsystem nicht für eine gute Geländegängigkeit der Autos, sondern um die Sicherheit der Insassen zu steigern.
Die wichtigsten Komponenten des Systems sind zwei in das Hinterachsgetriebe eingebaute Ölpumpen („Dual Pump“), die über einen Hydraulikkreislauf miteinander verbunden sind. Eine der Pumpen ist über die Kardanwelle mit der Vorderachse, die andere mit der Hinterachse verbunden. Diese Pumpen erzeugen einen Druck proportional zur Umdrehungszahl der jeweiligen Achse. Im Normalbetrieb (Vorderräder werden angetrieben) drehen sich Vorder- und Hinterräder annähernd gleich schnell. Dadurch arbeiten beide Pumpen mit gleicher Pumpleistung und das Hydrauliköl zirkuliert drucklos zwischen ihnen.
Falls die Vorderräder aus irgendeinem Grund eine höhere Drehzahl aufweisen als die Hinterräder, arbeitet die mit der Vorderachse verbundene Pumpe mit einer höheren Pumpleistung als die mit der Hinterachse verbundene. Weil diese Pumpe weniger Hydrauliköl wegpumpt als ihr von der anderen Pumpe zugeführt wird baut sich im Hydrauliksystem Druck auf. Dieser Druck wirkt über einen Druckzylinder auf eine Lamellenkupplung (spätere Versionen: Klauenkupplung) und schließt diese. Dadurch gelangt nun Drehmoment auf die Hinterräder. Je größer die Drehzahldifferenz zwischen Vorder- und Hinterachse, desto größer ist die an die Hinterräder übertragene Antriebskraft.
Das Real Time 4WD-System ist (durch den Gebrauch von Ventilen) so konzipiert, dass es auch bei Rückwärtsfahrt funktioniert. Je ein Überdruck- und ein Übertemperaturventil schützen das System in extremen Situationen vor Beschädigungen.
Das „Dual-Pump“-System wurde 2005 durch eine mechanische Kupplung ergänzt, die sich unverzüglich zuschaltet, falls eines der Vorderräder durchdreht. Durch diese Verbesserung konnte Honda die Fahrleistung beim Anfahren, an Steigungen und beim Beschleunigen verbessern.
INTRAC steht für INnovative TRAction Control (dt.: Innovative Traktions-Kontrolle) und wurde von Honda entwickelt, da die für die Kraftübertragung genutzte Lamellenkupplung des Real Time 4WD die Wirkung des ABS verhinderte. Aus diesem Grund wurde ein Differential entwickelt, das diesen Missstand behob. Im Gehäuse des Differentials befinden sich zwei Visco-Kupplungen (für die Kraftübertragung an die Räder) und eine elektrische vom ABS kontrollierte Klauenkupplung. Die Klauenkupplung sorgt dafür, dass bei einsetzender Blockade der gebremsten Räder der Hinterradantrieb abgekuppelt wird. Damit kann das ABS seiner Tätigkeit (Verhinderung des Radblockierens) nachgehen. Jedem Hinterrad ist je eine Visco-Kupplung zugehörig, welche den Antrieb des Rades übernimmt.
Vorhanden ist Real Time 4WD in folgenden Modellen:

Jacques Goldberg

Jacques Goldberg (* 16. Januar 1861 in Braunschweig; † 26. September 1934 Berlin) war ein deutscher Musiker, Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter.

Seine Eltern waren Hirsch Goldberg (12. Juli 1807 in Wollstein – 10. Juni 1893 in Braunschweig), Vorbeter der jüdischen Gemeinde Braunschweig und dessen Ehefrau Marianne (Golda Miriam), geb. Rothgießer (31. August 1818 in Fraustadt – 5. Januar 1894 in Leipzig). Er hatte drei Geschwister: Albert (8. Juni 1847 in Braunschweig – 1. November 1906 in Leipzig), Opernregisseur und –sänger sowie Dirigent, Golde Georgine (* 28. Mai 1850) und Joseph Julius (* 18. April 1856). Der Theaterregisseur und Drehbuchautor Heinz Goldberg war sein Neffe.
Goldberg erhielt als Kind eine musikalische Ausbildung zum Violinisten und kam mit sechzehn Jahren in die Vereinigten Staaten, wo er unter anderem im Orchester von Cincinnati und anderen größeren Städten Nordamerikas spielte. Von dort im Jahr 1880 zurückgekehrt betätigte er sich als Schauspieler und später als Regisseur an deutschsprachigen Bühnen, so dem Hoftheater Coburg-Gotha und dem Landestheater Prag. Um 1895 war Goldberg offenbar Regisseur am königlich-deutschen Stadttheater in Prag. Darüber hinaus arbeitete er an den Stadttheatern in Magdeburg, Bremen, Essen, Hamburg, Krefeld und Mainz. In Prag inszenierte er als Oberregisseur die Bühnen-Uraufführung von Richard Wagners Die Feen. 1896 wurde Goldberg als Direktor an das Stadttheater in Stettin berufen. Nach dem Ende seines dortigen Engagement im Jahr 1900 führte Goldberg erstmals Tristan und Isolde am St. Georges-Hall-Theatre in London auf, im Anschluss gastierte er am Theater des Westens in Berlin. Weitere Engagements Goldbergs waren in der Folge 1905/1906 Stage-Direktor an der Metropolitan Opera, 1906 Düsseldorf, 1907 artistischer Direktor des Stadttheaters in Colmar (Théâtre Municipal de Colmar), 1910 Direktor und Oberregisseur der Königlichen Hofoper in Stockholm, 1913 Oberregisseur der Quinlan-Oper in London, 1918/1919 Oberregisseur am Stadttheater in Elberfeld, und 1919/1920 Oberregisseur der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Sein Lustspiel „Ihr Ideal“ wurde wiederholt aufgeführt.

Antti Pihlström

Antti Pihlström (* 22. Oktober 1984 in Vantaa) ist ein finnischer Eishockeyspieler, der seit Oktober 2015 beim HK ZSKA Moskau in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag steht.

Antti Pihlström begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Nachwuchsabteilung von Jokerit Helsinki, in der er bis 2002 aktiv war. Anschließend wechselte er zu den A-Junioren der Espoo Blues, für deren Profimannschaft er von 2003 bis 2005 in der SM-liiga spielte. Anschließend stand er je eine Spielzeit lang für deren Ligarivalen SaiPa Lappeenranta und HPK Hämeenlinna auf dem Eis. Nach vier Jahren in Finnlands höchster Eishockeyliga, wurde Pihlström am 1. Juni 2007 von den Nashville Predators als Free Agent unter Vertrag genommen.
In seiner ersten Spielzeit in Nordamerika erzielte der Angreifer 45 Scorerpunkte in 78 Spielen, darunter 27 Tore, für Nashvilles Farmteam, die Milwaukee Admirals aus der American Hockey League. Zudem kam er zu seinem Debüt in der National Hockey League für die Predators. Nachdem Pihlström auch die Saison 2008/09 in der AHL begann, wurde er im Laufe der Spielzeit in das NHL-Team Nashvilles beordert und erzielte in 53 Spielen zwei Tore und fünf Vorlagen. Zur Saison 2009/10 wechselte der Finne zum amtierenden schwedischen Meister Färjestad BK aus der Elitserien. Im Januar 2010 kehrte er in seine finnische Heimat zurück und schloss sich JYP Jyväskylä aus der SM-liiga an, für das er seither spielt. Im November 2011 wurde er von Salawat Julajew Ufa aus der Kontinentalen Hockey-Liga verpflichtet und gehörte dort stets zu den beständigsten Punktesammlern.
Im September 2015 nahm er am Trainingslager der Columbus Blue Jackets teil, erhielt jedoch keinen Vertrag und kehrte im Oktober in die KHL zurück, diesmal zum HK ZSKA Moskau.
Mit der finnischen Nationalmannschaft nahm Pihlström an der Eishockey-Weltmeisterschaft 2008 teil und war mit fünf Toren in neun Spielen bester Torschütze seines Landes. Zudem steuerte er zwei Assists zum Erreichen des dritten Platzes bei. Bei der Weltmeisterschaft 2011 wurde er mit Finnland Weltmeister. Bei den Olympischen Spielen 2014 gewann er mit der finnischen Nationalmannschaft die Bronzemedaille.
(Stand: Ende der Saison 2014/15)
Torhüter: Viktor Fasth | Ilja Sorokin  Verteidiger: Artjom Blaschijewski | Denis Denissow (C) | Bogdan Kisseljewitsch | Alexander Kutusow | Michail Naumenkow | Igor Oschiganow | Grigori Panin | Nikita Piwzakin | Nikita Saizew (A) | Artjom Sergejew | Kirill Worobjow  Angreifer : Sergei Andronow | Stéphane Da Costa | Simon Hjalmarsson | Michail Junkow | Jewgeni Korotkow | Dmitri Kugryschew | Andrei Kusmenko | Nikita Kwartalnow | Roman Ljubimow | Igor Makarow | Maxim Mamim | Jan Muršak | Kirill Petrow | Antti Pihlström | Geoff Platt | Alexander Radulow (A) | Wladimir Scharkow | Gennadi Stoljarow | Andrei Swetlakow | Iwan Telegin  Cheftrainer: Dmitri Kwartalnow  Assistenztrainer: Igor Nikitin | Wladimir Tschebaturkin   General Manager: Sergei Fjodorow

Ashiya (Fukuoka)

Ashiya (jap. 芦屋町, -machi) ist eine Gemeinde im Landkreis Onga in der Präfektur Fukuoka, Japan.
Die Gemeinde Ashiya hat 15.509 Einwohner (Stand: 1. November 2009). Die Fläche beträgt 11,42 km² und die Einwohnerdichte ist etwa 1.358 Personen pro km².
Auf der Fläche von Ashiya liegt ein Militärflugplatz der japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte.
Jährlich wird am Strand ein Sandskulpturenfestival veranstaltet.
Kreisfreie Städte (shi): Asakura | Buzen | Chikugo | Chikushino | Dazaifu | Fukuoka (Verwaltungssitz) | Fukutsu | Iizuka | Itoshima | Kama | Kasuga | Kitakyūshū | Koga | Kurume | Miyama | Miyawaka | Munakata | Nakama | Nōgata | Ogōri | Ōkawa | Ōmuta | Ōnojō | Tagawa | Ukiha | Yame | Yanagawa | Yukuhashi
Asakura-gun: Chikuzen | Tōhō | Chikujō-gun: Chikujō | Kōge | Yoshitomi | Chikushi-gun: Nakagawa | Kaho-gun: Keisen | Kasuya-gun: Hisayama | Kasuya | Sasaguri | Shime | Shingū | Sue | Umi | Kurate-gun: Kotake | Kurate | Mii-gun: Tachiarai | Miyako-gun: Kanda | Miyako | Mizuma-gun: Ōki | Onga-gun: Ashiya | Mizumaki | Okagaki | Onga | Tagawa-gun: Aka | Fukuchi | Itoda | Kawara | Kawasaki | Ōtō | Soeda | Yame-gun: Hirokawa

Clyde River (Tasmansee)

Frühnebel auf dem Clyde River bei Nelligen
Betonierte Furt der River Road über den Clyde River bei Shallow Crossing
Anleger in Nelligen, der früher von der Illawarra Steam Navigation Company genutzt wurde
Der Clyde River ist ein Fluss im Südosten des australischen Bundesstaates New South Wales.
Bei den Aborigines hieß der Fluss Bhundoo.
Der Fluss entspringt in den Budawang Mountains ca. 30 km landeinwärts von der Küste bei Milton. Er fließt größtenteils parallel zu Küste nach Süden, wo er bei Batemans Bay ins Meer mündet. Der Unterlauf des Clyde River bildet ein Ästuar, das bis Nelligen von kleineren Seeschiffen befahren werden kann.
Der Fluss wurde von Leutnant Robert Johnson nach dem River Clyde in Glasgow in Schottland benannt. Dieser fuhr am 1. Dezember 1821 im Kutter Snapper den Fluss hinauf.
Der Clyde-River-Nationalpark findet sich am Unterlauf des Flusses.
Die Wasserqualität im Einzugsbereich des Flusses ist sehr gut. Der obere Teil ist dicht bewaldet (Staatsforst und Morton-Nationalpark). Nur im Yadboro State Forest gibt es Holzeinschlag in geringem Umfang. Im Einzugsbereich gibt es keine Industriebetriebe, die das Wasser verschmutzen könnten und auch keine Abwassereinleitungen. Somit hat der Fluss den Ruf des saubersten, ab wenigsten verschmutzten großen Flusses im Osten Australiens.
Außerdem ist der Clyde River einer der letzten Flüsse im Osten Australiens, der nicht reguliert wurde.

Fußball-Oberliga Berlin 1985/86

Berliner-Meister 1985/86 wurde der SC Charlottenburg, der sich damit für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga qualifizierte. Vizemeister 1. Traber FC Mariendorf vertrat Berlin bei der Amateurmeisterschaft. Durch den Abstieg von Tennis Borussia Berlin aus der 2. Bundesliga musste neben den Neulingen Lichtenrader BC 25 und SC Westend 1901 auch TuS Makkabi Berlin den Gang in die Landesliga antreten. Die Amateure von Hertha BSC spielten durch den Abstieg der Lizenzmannschaft aus der 2. Bundesliga künftig in der Oberliga-Reserverunde.

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Gruppe Nord
1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91
Männer
Bundesliga | 2. Bundesliga Oberligen:  Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Hessen | Nord | Nordrhein | Südwest | Westfalen
Pokalwettbewerbe: DFB-Pokal | Verbandspokale
Junioren: Meisterschaft der A-Junioren | Meisterschaft der B-Junioren
Frauen
Meisterschaft Pokalwettbewerb: DFB-Pokal

Cleistocactus strausii

Cleistocactus strausii
Cleistocactus strausii, selten Silberkerzenkaktus genannt, ist eine Pflanzenart in der Gattung Cleistocactus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Epitheton der Art ehrt L. Straus (1862–1934), einen deutschen Kaufmann und Kakteenliebhaber aus Bruchsal und Mitbegründer der Deutsche Kakteen-Gesellschaft. Die Deutsche Kakteen-Gesellschaft sowie die Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde und die Schweizerische Kakteen-Gesellschaft wählten Cleistocactus strausii 2013 zum „Kaktus des Jahres“.

Cleistocactus strausii wächst strauchig, verzweigt von der Basis aus mit mehreren, aufrechten, säulenförmigen Trieben und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern. Die hellgrünen Triebe erreichen Durchmesser von bis zu 8 Zentimetern und sind vollständig von der dichten, weißen Bedornung verhüllt. Es sind 25 bis 30 Rippen vorhanden. Die darauf befindlichen Areolen stehen eng beieinander. Die etwa 4 Mitteldornen sind hellgelb und bis 2 Zentimeter lang. Die 30 bis 40 weißen Randdornen sind haarartig bis borstig und 1,5 bis 5 Zentimeter lang.
Die röhrenförmigen, dunkel weinroten Blüten stehen fast gerade von den Trieben ab. Sie sind 8 bis 9 Zentimeter lang. Die Blütenröhre ist sehr dicht mit seidigen Haaren bedeckt. Die birnen- bis kugelförmigen, roten Früchte erreichen einen Durchmesser von bis zu 2 Zentimetern.
Cleistocactus strausii ist im bolivianischen Departamento Tarija in Höhenlagen von 1800 bis 2600 Metern verbreitet. Die Erstbeschreibung als Pilocereus strausii erfolgte 1907 durch Emil Heese. Curt Backeberg stellte sie 1934 in die Gattung Cleistocactus.
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d.h. als nicht gefährdet geführt.
Goldkugelkaktus (2008) | Königin der Nacht (2009) | Bauernkaktus (2010) | Blattkaktus (2011) | Seeigelkaktus (2012) | Silberkerzenkaktus (2013) | Schlumbergera truncata (2014) | Muttertagskaktus (2015) | Discocactus horstii (2016)

Hans-Jürgen Gede

Hans-Jürgen Gede (* 14. November 1956 in Gelsenkirchen-Ückendorf) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.
Gede spielte in der Jugend für Eintracht Gelsenkirchen und Westfalia Herne. 1972 wechselte er zum FC Schalke 04, in dessen Bundesligakader er 1975 aufrückte. Als Mittelfeldspieler zählte Gede von 1975 bis 1977 zum Bundesligakader des FC Schalke 04. Während dieser zwei Jahre bestritt er für die Gelsenkirchener 33 Spiele (zwei Tore) in der Bundesliga und wurde 1977 mit den Schalkern Vizemeister. Danach wechselte er zu Preußen Münster. Dort kam er zu 72 Spielen und 10 Toren in der 2. Bundesliga Nord. Ebenfalls bestritt Gede für Münster drei Spiele im DFB-Pokal Nach zwei Jahren ging Gede zum SC Fortuna Köln, wo er in der 2. Bundesliga Nord weitere 59 Einsätze hatte.
Zwischen 1981 und 1991 bestritt er 285 Spiele in der 2. Bundesliga für den SC Fortuna Köln, avancierte dort zu einem der besten Mittelfeldspieler der Zweitligageschichte und verdiente sich damit zu Recht seinen Spitznamen „Zico“. Mit dem SC Fortuna Köln stand er auch 1983 im DFB-Pokalendspiel, das nur unglücklich gegen den Stadtrivalen 1. FC Köln verloren ging. Insgesamt kam er im DFB-Pokal für Fortuna Köln zu 26 Einsätzen.
Am 24. Januar 1992 folgte er als Trainer von Fortuna Düsseldorf auf den tags zuvor entlassenen Rolf Schafstall. Am 25. März 1992, also nur zwei Monate nachdem er als Trainer verpflichtet worden war, wurde er vom Klub aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens wieder entlassen. Auf ihn folgte der bis dahin als Sportdirektor bei den Düsseldorfern arbeitende Horst Köppel. 1994/95 war Gede Trainer der U-23 Nationalmannschaft des Iran. In der Spielzeit 1996/97 wechselte Gede zum KSV Hessen Kassel, wo er jedoch vorzeitig entlassen wurde. 1998 war Gede Nationaltrainer im Iran, danach folgte von 1999 bis 2001 ein Engagement beim westfälischen Oberligisten SV Lippstadt 08. Von 2001 bis 2003 war Gede Co-Trainer beim Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen.
Im Jahr 2005 arbeitete Gede als Nationaltrainer Usbekistans, wurde aber im April 2005 nach einem 1:2 in der WM-Qualifikation bei den favorisierten Südkoreanern vom usbekischen Verband entlassen. Zuvor hatte Gede einige Jahre vorwiegend im asiatischen Raum (meist im Nahen Osten) als Fußballtrainer gearbeitet. Nach seiner Entlassung als Nationaltrainer trainierte Gede 2005/06 den iranischen Club Shahid Ghandi Yazd. Danach trainierte er 2006 Al-Ahli Manama. Im September 2008 wurde er Trainer des aserbaidschanischen Klubs Neftçi Baku; sein Cotrainer dort war Rob Reekers. Im März 2009 wurde er nach nur zwölf Liga- und drei Pokalspielen, von denen sein Team insgesamt nur fünf gewinnen konnte, entlassen. Auf Empfehlung seines deutschen Kollegen Hans R. Emser, der Technischer Direktor des Thai Premier League Clubs Bangkok Glass FC ist, wechselte Gede im Juli 2009 als Cheftrainer zu Okkthar United einem Premier League Club von Myanmar. Bangkok Glass FC und Okkthar United haben eine Partnerschaft abgeschlossen. In der Saison 2009/10 trainierte er den libyschen Club Al Tahadi. Seit Oktober 2013 ist Gede Trainer beim iranischen Club Aluminium Hormozgan.

Das Haus in Montevideo (1951)

Das Haus in Montevideo ist die erste Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks von Curt Goetz. Goetz selbst schrieb das Drehbuch und inszenierte den Film 1951 gemeinsam mit seiner Ehefrau Valérie von Martens, mit der er das Stück oft auf der Bühne gespielt hatte. Wie in den Jahren zuvor im Theater übernahm das Ehepaar auch die beiden Hauptrollen. 1963 drehte Helmut Käutner eine Neuverfilmung mit Heinz Rühmann und Ruth Leuwerik als Ehepaar Nägler.

Der untadelige Professor Traugott Hermann Nägler lebt mit seiner Frau Marianne und seinen zwölf (nach Figuren von Richard Wagner und der griechischen Mythologie benannten) Kindern in einer spießbürgerlichen Kleinstadtidylle.
Als die älteste Tochter Atlanta von Näglers verstorbener Schwester ein Haus in Montevideo erbt, ist der moralisch integre Professor zunächst gar nicht erbaut – war seine Schwester doch das schwarze Schaf der Familie. Sie war schwanger geworden, ohne verheiratet zu sein. Doch gemeinsam mit Pastor Riesling, einem Freund der Familie, gelingt es Marianne, ihren Mann zur Reise nach Montevideo zu überreden, damit man die Erbschaft antreten kann.
In Montevideo geraten die Moralvorstellungen der Näglers vollends ins Wanken, als sie vermuten, was für ein Etablissement sich in dem Haus der Toten verbergen möge. Tatsächlich ist es aber kein Bordell, sondern eine Art Musikinternat. Die Verstorbene hatte als begnadete und auch geschäftlich erfolgreiche Sängerin Mittel genug, das Haus zu errichten und den Unterrichtsbetrieb zu bezahlen.
Allerdings ist mit der Erbschaft auch ein Betrag von 750.000 Dollar verbunden, der den Professor mit dem Lebenswandel seiner Schwester versöhnt. Doch an die Erbschaft ist eine Bedingung gebunden: In Näglers Familie muss sich innerhalb einer bestimmten Frist die gleiche moralische Entgleisung ereignen, für die er einst über seine Schwester den Stab gebrochen hatte. Professor Nägler will seine Tochter dazu bringen, ihren Liebsten nicht zu heiraten und trotzdem schwanger zu werden, um die Bedingung des Testaments erfüllt zu sehen. Natürlich stößt dieser Plan auf völliges Unverständnis. Letzten Endes kommt ihm ein Zufall zur Hilfe.
Die Außenaufnahmen wurden in Cuxhaven, Otterndorf und in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, gedreht, weitere Dreharbeiten fanden im Filmatelier Göttingen statt.
Der Film wurde am 8. November 1951 im Schwan in Frankfurt am Main uraufgeführt. In Österreich startete er im Dezember 1951. In der Deutschen Demokratischen Republik lief die Komödie am 23. April 1954 im Kino an, im DFF 1 wurde der Film erstmals am 4. Juni 1954 gezeigt. Im Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland lief er erstmals am 18. Oktober 1975 im ZDF.
Es handelt sich um einen Film der Hans Domnick-Filmproduktion GmbH, Göttingen.
Lied im Film: Wir wandern, wir wandern! Musik: Franz Grothe / Text: Willy Dehmel / Gesang: Chor