Nebelschütz

Nebelschütz, sorbisch Njebjelčicy, ist eine Gemeinde im Zentrum des ostsächsischen Landkreises Bautzen in der Oberlausitz. Sie ist Mitglied im Verwaltungsverband Am Klosterwasser (Zarjadniski zwjazk „Při Klóšterskej wodźe“). Zwei Drittel der Bevölkerung sprechen Sorbisch.

Die Gemeinde befindet sich in der Westlausitz rund drei Kilometer östlich der Stadt Kamenz und 20 km nordwestlich von Bautzen, am Berührungspunkt dreier Naturräume. Nach Nordosten erstreckt sich das relativ ebene Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, nach Südosten das flachwellige Oberlausitzer Gefilde, nach Westen das Westlausitzer Hügel- und Bergland. Durch die Ortsteile Miltitz und Nebelschütz fließt die Jauer (Jawora). Sie ist ein kleiner Bach, der früher zwischen den beiden Ortsteilen zu einem Speicherbecken aufgestaut wurde und unter anderem als Angelrevier dient. Die A 4 ist über die Staatsstraße S 94 und den Anschluss Burkau (ca. 15 km) zu erreichen.
Die erste urkundliche Erwähnung von Nebelschütz datiert auf das Jahr 1304. In einer Urkunde des Klosters St. Marienstern werden zwei Brüder aus Nebelschütz erwähnt. Was die grundherrlichen Besitzverhältnisse in Nebelschütz im 14. und 15. Jahrhundert angeht, gibt es nur unvollständige Überlieferungen. Ursprünglich dürfte der Ort den in der Gegend reich begüterten Herren von Kamenz gehört haben. Im Zinsregister von Marienstern aus dem Jahr 1374 wird erwähnt, dass die Zisterzienserinnen Einkünfte aus Nebelschütz bezogen. Das Dorf oder zumindest einige Güter im Ort wurden im Laufe des 15. Jahrhunderts mehrfach verkauft oder verpfändet. Als Grundherren über Teile von Nebelschütz werden u.a. Angehörige der Familie von Metzradt und auch die Stadt Kamenz erwähnt. Spätestens während des ersten Viertels des 16. Jahrhunderts hatte das Kloster das gesamte Dorf erworben. St. Marienstern blieb bis zur Ablösung der Grundherrschaft 1832 Besitzer von Nebelschütz. Deshalb ist die Bevölkerung des Ortes in der Reformationszeit auch katholisch geblieben.
Seit dem 1. Mai 2001 ist Nebelschütz Mitglied im Verwaltungsverband Am Klosterwasser.
Laut der Volkszählung von 2011 waren zu diesem Zeitpunkt von 1.196 Einwohnern der Gemeinde 1.011 römisch-katholisch (84,5 %), 48 evangelisch (4 %) und 137 gehörten einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an (11,5 %).
Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für das Dorf eine Bevölkerungszahl von 271, darunter 256 Sorben (94 %) und 15 Deutsche. Bedingt v.a. durch den Zuzug von Umsiedlern aus den ehemaligen Ostgebieten zählte Ernst Tschernik 1956 einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 55,6 %.
Die Gemeinde Nebelschütz besteht aus fünf Ortsteilen:
Der Gemeinderat von Nebelschütz besteht momentan aus zwölf Mitgliedern. Die Kommunalwahl 2014 ergab folgende Stimm- bzw. Sitzverteilung:
Arnsdorf | Bautzen (Budyšin) | Bernsdorf | Bischofswerda | Bretnig-Hauswalde | Burkau (Porchow) | Crostwitz (Chrósćicy) | Cunewalde | Demitz-Thumitz | Doberschau-Gaußig (Dobruša-Huska) | Elsterheide (Halštrowska hola) | Elstra (Halštrow) | Frankenthal | Göda (Hodźij) | Großdubrau (Wulka Dubrawa) | Großharthau | Großnaundorf | Großpostwitz/O.L. (Budestecy) | Großröhrsdorf | Haselbachtal | Hochkirch (Bukecy) | Hoyerswerda (Wojerecy) | Kamenz (Kamjenc) | Königsbrück | Königswartha (Rakecy) | Kubschütz (Kubšicy) | Laußnitz | Lauta | Lichtenberg | Lohsa (Łaz) | Malschwitz (Malešecy) | Nebelschütz (Njebjelčicy) | Neschwitz (Njeswačidło) | Neukirch | Neukirch/Lausitz | Obergurig (Hornja Hórka) | Ohorn | Oßling (Wóslink) | Ottendorf-Okrilla | Panschwitz-Kuckau (Pančicy-Kukow) | Pulsnitz | Puschwitz (Bóšicy) | Räckelwitz (Worklecy) | Radeberg | Radibor (Radwor) | Ralbitz-Rosenthal (Ralbicy-Róžant) | Rammenau | Schirgiswalde-Kirschau | Schmölln-Putzkau | Schönteichen | Schwepnitz | Sohland an der Spree | Spreetal (Sprjewiny Doł) | Steina | Steinigtwolmsdorf | Wachau | Weißenberg (Wóspork) | Wilthen | Wittichenau (Kulow)

Großer Preis von Belgien 1992

Der Große Preis von Belgien 1992 fand am 30. August auf dem Circuit de Spa-Francorchamps in der Nähe von Spa statt und war das zwölfte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 1992.

Aus finanziellen Gründen entschied sich das Traditionsteam Brabham für einen sofortigen und dauerhaften Rückzug aus der Formel 1.
Zugunsten des Debütanten Emanuele Naspetti, der Sponsorengelder mitbrachte, musste Paul Belmondo seinen Platz bei March räumen. Christian Fittipaldi kehrte nach mehrwöchiger verletzungsbedingter Pause anstelle seiner Vertretung Alessandro Zanardi ins Minardi-Team zurück.
Die Scuderia Ferrari brachte ein Exemplar einer weiterentwickelten Version des F92A an den Start. Der Wagen trug die Bezeichnung F92AT und wurde von Jean Alesi pilotiert.
Das italienische Team Andrea Moda Formula war hier letztmals bei einem Großen Preis anwesend. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Teamchef Andrea Sassetti von der belgischen Polizei wegen des Verdachts auf Scheckbetrug verhaftet. Daraufhin schloss die FISA das Team von der weiteren Teilnahme an der Weltmeisterschaft aus.
Infolge des Rückzugs von Brabham umfasste die Meldeliste genau 30 Piloten. Da dies die zulässige Maximalzahl für die Teilnahme an den Trainings war, konnte auf eine Vorqualifikation verzichtet werden.
Während des ersten freien Trainings am Freitagvormittag verunglückte Érik Comas in der schnellen Blanchimont-Kurve so schwer, dass er für 17 Minuten das Bewusstsein verlor. Er nahm nicht am weiteren Verlauf des Rennwochenendes teil.
Nigel Mansell sicherte sich seine zehnte Pole-Position des Jahres vor Ayrton Senna, Michael Schumacher, Riccardo Patrese, Jean Alesi und Gerhard Berger. Thierry Boutsen und Mika Häkkinen bildeten die vierte Startreihe vor Martin Brundle und Johnny Herbert.
Die während des ersten Qualifikationsdurchgangs am Freitag erzielten Rundenbestzeiten konnten samstags aufgrund von Regen nicht mehr unterboten werden. Trotzdem gingen einige Piloten auf die Strecke, um das Verhalten ihrer Fahrzeuge auf Regenreifen zu testen. Dies führte zu zwei weiteren schweren Unfällen durch Gerhard Berger und Pierluigi Martini, die jeweils durch Aquaplaning verursacht wurden. Beide Piloten entkamen unverletzt.
Während Senna vor Mansell und Patrese in Führung ging, kam es an Bergers McLaren MP4/7A zu einem Kupplungsdefekt. Den nachfolgenden Piloten gelang es jedoch, dem stehengebliebenen Wagen rechtzeitig auszuweichen. In der zweiten Runde zog Mansell in der Blanchimont-Kurve an Senna vorbei.
Als es nach wenigen Minuten zu regnen begann, steuerte Mansell als einer der ersten die Box an, um Regenreifen montieren zu lassen. Patrese, der kurz zuvor ebenfalls Senna überholt hatte, gelangte dadurch in Führung. Als auch er zum Reifenwechsel in die Boxengasse abbog, übernahm Senna, der darauf spekulierte, dass der Regen nur kurz anhalten würde, die Spitzenposition. Da sich dies als nicht zutreffend herausstellte, ließ auch er nach zehn Runden seine Reifen wechseln, wodurch Mansell wieder in Führung gelangte. Patrese folgte auf dem zweiten Rang vor Schumacher.
Als die Strecke zunehmend abtrocknete, beschloss Schumacher in Runde 30 nach einem kleinen Fahrfehler im Bereich Stavelot, wieder auf Slicks zu wechseln. Die beiden Williams-Piloten reagierten zunächst nicht darauf und verloren mit ihren verschlissenen Regenreifen Zeit gegenüber Schumacher. Dieser übernahm in der 34. Runde die Führung vor den beiden. Sein Teamkollege Brundle lag auf dem vierten Rang vor Häkkinen und Senna. Wegen eines Defektes am Auspuff seines Wagens fiel Mansell gegenüber dem Führenden Schumacher weiter zurück. Patrese hatte mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen, konnte den dritten Rang aber dennoch gegenüber Brundle verteidigen. In der drittletzten Runde verwies Senna Häkkinen auf den sechsten Rang.
Michael Schumacher erzielte seinen ersten Grand-Prix-Sieg und das Williams-Team sicherte sich die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft 1992.
Die ersten sechs des Rennens bekamen 10, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e).
1925 | — | 1930 | 1931 | — | 1933 | 1934 | 1935 | — | 1937 | — | 1939 | — | 1946 | 1947 | — | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | — | 1958 | — | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | — | 1970 | — | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | — | 2004 | 2005 | — | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015
Südafrika | Mexiko | Brasilien | Spanien | San Marino | Monaco | Kanada | Frankreich | Großbritannien | Deutschland | Ungarn | Belgien | Italien | Portugal | Japan | Australien

Mohrenbrunnen

Der Mohrenbrunnen ist eine Brunnenanlage in Freising (Oberbayern). Er wurde um das Jahr 1700 von dem Münchener Bildhauer Franz Ableithner im Stil des Barock geschaffen. Auftraggeber war der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck.
Inspiriert von dem 1697 aufgestellten Andreasbrunnen, der ebenfalls aus der Werkstatt von Ableithner stammt, gab der kunstsinnige Bischof für den Platz in der Mitte des Domhofes vor dem Freisinger Dom einen Marmorbrunnen in Auftrag. In Anlehnung an das Wappen des Hochstifts Freising, das seit dem 13. Jahrhundert einen gekrönten Mohrenkopf zeigt, erschuf Ableithner eine stämmige, 2,10 Meter hohe Mohrenstatue, die aus einem Füllhorn Wasser speit. Die Figur wurde inmitten eines breiten Bassins aufgestellt und diente neben der Repräsentation des bischöflichen Kunstgeschmacks auch als Pferdetränke.
In den Wirren der Säkularisation und der Auflösung des Hochstiftes wurden zahlreiche Gebäude und Gegenstände, die mit der bischöflichen Herrschaft in Verbindung gebracht wurden, zerstört. So wurde der Mohrenbrunnen abgebrochen und landete als Schutt auf einer Halde des Steinmetzbetriebes der Gebrüder Einsele. Erst 1869 kam die Mohrenfigur bei Aufräumarbeiten nach dem Verkauf des Betriebes wieder zum Vorschein. Die rechte Hand mit dem Füllhorn war abgebrochen, die Figur stark verunreinigt. Der Steinmetz Franz stellte sie wieder her und verkaufte sie für 60 Gulden an die Stadt.
Der Magistrat der Stadt Freising fand für den Mohren zunächst keinen geeigneten Platz, da am ursprünglichen Standort im Domhof 1857 das Denkmal für Otto von Freising errichtet worden war. Daher wurde der Mohrenbrunnen in der städtischen Turnschulanlage, der heutigen Luitpoldanlage, aufgestellt. Auf Anregung des örtlichen Verschönerungsvereins wurde er im November 1901 an seinen heutigen Standort unterhalb des Domberges am rechten Ufer der Moosach gegenüber der Altöttinger Kapelle versetzt. Als Unterbau für die Figur wurde eine künstliche Felsformation aus Kalkstein geschaffen.
1993 wurde die Marmorfigur durch eine vom Bildhauer Wilhelm Breitsameter angefertigte Kopie aus istrischem Kalkstein ersetzt. Das Original ist seither im Diözesanmuseum Freising ausgestellt.
48.39777777777811.743138888889Koordinaten: 48° 23′ 52″ N, 11° 44′ 35″ O

Schokoladen-Kosmee

Schokoladen-Kosmee
Die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Die Schokoladen-Kosmee ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 60 Zentimetern erreicht. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. In den körbchenförmigen Blütenständen gibt es Zungen- und Röhrenblüten.
Die Pflanzen stammen weltweit von einem einzigen Klon, der durch vegetative Vermehrung reproduziert wird. Da sie selbststeril sind, können die Pflanzen keine fruchtbaren Samen bilden; sie pflanzen sich durch fleischige Wurzelknollen fort oder werden in Gewebekultur vermehrt. Um die Arterhaltung zu sichern, bewahrt Kew Gardens Bildungsgewebe der Pflanze in Flüssigstickstoff auf.
Ihr Duft, der an Zartbitterschokolade erinnert, entfaltet sich bei warmem Sommerwetter in den späten Nachmittagsstunden. Sie wird manchmal als Schokoladenblume bezeichnet, unterscheidet sich aber von der echten Schokoladenblume (Berlandiera lyrata) vor allem durch ihre Blütenfarbe, die von einem dunkelvioletten Braunton bis dunkelrot variiert. Weitere deutsche Trivialnamen für Cosmos atrosanguineus sind Schwarze Kosmee, Duft-Schokoladen-Blume oder, wie alle Arten der Gattung, Kosmee und Schmuckkörbchen.
Die Heimat der Kosmee ist Mexiko, der genaue Herkunftsort ist aber nicht bekannt. Wissenschaftler nehmen an, dass diese Pflanzenart aus Zimapán, Hidalgo stammt.
Die Kosmee wurde anfangs den Zweizähnen (Bidens) zugeordnet und erstmals 1861 von Karl Eduard Ortgies als Bidens atrosanguineus (Hook.) Ortgies ex Regel beschrieben. William Jackson Hooker stellte sie 1894 in die neue Gattung Cosmos als Cosmos diversifolius var. atrosanguineus Hook. (Basionym).
1835 erhielt William Thompson (1823–1903), der Gründer der Samenfirma Thompson & Morgan Samen aus Mexiko und begann sie in seiner Gärtnerei in Ipswich in Großbritannien zu vermehren. Er überließ Joseph Hooker in Kew Gardens einige Samen. In der Wildnis gilt die Pflanze seit 1902 als ausgestorben, sie wird nur noch als Zierpflanzen kultiviert. Alle Pflanzen entstammen Ablegern aus Kew Gardens. 2010 wurden in Neuseeland fruchtbare Exemplare dieser Pflanze entdeckt, die es erlauben, Kreuzungen und neue Sorten zu züchten.
Die Schokoladen-Kosmee benötigt sonnige Standorte. Die Knolle ist frostempfindlich, sie muss im Herbst aus dem Boden genommen und kühl gelagert werden. Im folgenden Frühjahr kann sie wieder ausgepflanzt werden. Die Vermehrung erfolgt über Wurzelschnitte.

Andrew Roborecki

Andrew Roborecki D.D. (* 12. Dezember 1910 in Welyki Mosty, Ukraine; † 24. Oktober 1982 in Toronto, Kanada) war der erste ukrainisch griechisch-katholische Bischof von Saskatoon in Kanada.

Andrew Roborecki kam im Alter von knapp drei Jahren mit seinen Eltern Jacob und Anastasia Roberecki aus der Ukraine nach Kanada. Nach dem Studium in Winnipeg und Toronto wurde er am 18. Juli 1934 von Erzbischof Basil Ladyka OSBM (Erzeparchie Winnipeg) zum Priester geweiht. Nachdem er als Seelsorger in Winnipeg, Dauphin und Roblin tätig war, wurde er zum Pastor der St. Josaphat Gemeinde in Winnipeg berufen und blieb hier für vierzehn Jahre.
Am 14. Februar 1948 wurde Roborecki zum Weihbischof in Zentral-Kanada berufen und zum Titularbischof von Tanais ernannt. Am 27. Mai 1948 weihte ihn Erzbischof Basil Ladyka und die Mitkonsekratoren Erzbischof Constantine Bohacewskyi (Apostolischer Exarch der Vereinigten Staaten) und Bischof Neil Nicholas Savaryn OSBM (Apostolischer Exarch von Westkanada) zum Bischof. Am 10. März 1951 ernannte ihn Papst Pius XII. (1939–1958) zum Apostolischen Exarchen des neu gegründeten Apostolischen Exarchats Saskatoon.
Seine erste Aufgabe bestand im Aufbau einer Kirchenhierarchie und die Koordinierungsarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen und Organisationen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche im Bistum Saskatoon sicherzustellen. Hierzu berief er das erste Kirchenparlament nach Saskatoon und etablierte einen Kirchenrat. 1956 wurde Roborecki zum ersten Bischof der nun zur Eparchie erhobenen Diözese Saskatoon ernannt. Bischof Roborecki war Teilnehmer an den vier Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) und Mitkonsekrator bei Bischof Demetrius Martin Greschuk.
Die Andrew Roborecki Stiftung , die 1982 nach seinem Tod gegründet wurde, ist eine karitative Organisation mit Sitz in Saskatoon. Sie finanziert sich durch Spenden, steuerliche Zuwendungen und Mitgliedsbeiträgen. Der „Geistliche Rat“ ist der Bischof von Saskatoon, derzeitig durch Bryda Joseph Bayda gestellt. Die Stiftung betreut das Priesterseminar in Ottawa, katholische Bildungseinrichtungen und gewährt finanzielle Unterstützung für Priesteramtskandidaten.
Im September 1977 hatte Papst Paul VI. (1963–1978) die Eparchien aufgerufen in ihren Bistümern „Religious Education Center“ zu errichten. Bischof Roborecki nahm diesen Wunsch auf und gründete eine bischöfliche Bildungseinrichtung, die später den Namen „Sheptytsky Institute“ benannt nach Andrej Alexander Scheptyzkyj, dem früheren Großerzbischof von Lemberg und Metropolit der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in der Ukraine, erhielt. Im Programmangebot stehen Bildungsangebote für Jugendliche und Erwachsene.

May-Hegglin-Anomalie

Die May-Hegglin-Anomalie (MHA) ist eine sehr seltene autosomal-dominante Erbkrankheit, bei der die Blutplättchen verändert sind. Sie wird durch eine Mutation des MYH9-Gens verursacht. Die May-Heggelin-Anomalie gehört zusammen mit dem Sebastian-Syndrom, dem Fechtner-Syndrom und dem Epstein-Syndrom zur Gruppe der MYH9-assoziierten Erkrankungen. Die MHA ist von diesen ausgesprochen seltenen Erkrankungen die häufigste Form.

Die Ursache der MHA ist eine Punktmutation des MYH9-Gens, das sich beim Menschen auf Chromosom 22 Genlocus q11.2 befindet.
Das Gen kodiert für die schwere Kette eines Nicht-Muskel-Myosins Typ IIA (NMMHC-IIA). Dieses Protein wird in einigen Blutzellen, unter anderem in Monozyten und Thrombozyten, in der Hörschnecke (Cochlea) und in den Nieren exprimiert. Die Mutation bewirkt offensichtlich eine Konformationsänderung im Kopf des NMMHC-IIA-Proteins. Die Folge davon ist eine Störung der Aggregation des Proteins zu Döhle-Körperchen, was eine fehlerhafte Organisation des Zytoskeletts in den Megakaryozyten, den Vorläuferzellen der Thrombozyten bewirkt. Dies ist die Ursache für die Makrothrombozytopenie, die sich durch einen Mangel an Thrombozyten (eine sogenannte Thrombozytopenie) und übergroßen Thrombozyten mit Leukozyteneinschlüssen manifestiert. Die Größe der Thrombozyten kann dabei die von Erythrozyten sogar übertreffen.
MHA-Patienten weisen einen Mangel an Thrombozyten (Thrombozytopenie), sowie zusätzlich eine Funktionsstörung der Thrombozyten (Thrombozytopathie) auf. Die vorhandenen Thrombozyten sind erheblich größer als bei nicht betroffenen Menschen (Makrothrombozytopenie).
Im Gegensatz zum Epstein- und Fechtner-Syndrom entwickeln die Patienten keinen Hörverlust und keine Glomerulonephritis.
Die Therapie erfolgt im Wesentlichen symptomatisch. Vor Operationen ist unter Umständen eine Thrombozytentransfusion notwendig.
Aufgrund der Seltenheit der May-Hegglin-Anomalie sind keine gesicherten Daten bezüglich der Epidemiologie und der Prävalenz verfügbar. Die Prävalenz wird auf 1:500.000 geschätzt.
Die meisten Patienten haben eine normale Lebenserwartung.
Die May-Heggelin-Anomalie wurde erstmals 1909 von dem Münchner Internist Richard May (1863–1937) bei einer 24 Jahre alten Patientin beschrieben. Er fand in ihrem peripheren Blut Einschlüsse in den Leukozyten. 1945 berichtete der Schweizer Internist Robert Hegglin (1907–1969) von Riesenthrombozyten mit Thrombozytopenie und Einschlüssen in Leukozyten bei zwei Generationen einer Familie.

Craig Berube

Craig „The Chief“ Berube (* 17. Dezember 1965 in Calahoo, Alberta) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, der von 1986 bis 2003 für die Philadelphia Flyers, Toronto Maple Leafs, Calgary Flames, Washington Capitals und New York Islanders in der National Hockey League gespielt hat. Von Oktober 2013 bis April 2015 war er zudem Cheftrainer der Flyers, für die er vorher bereits als Assistenztrainer tätig war.

Craig Berube begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Saison 1982/83 bei den Williams Lake Mustangs aus der Pacific Coast Junior Hockey League. In der gleichen Spielzeit lief er ebenfalls in vier Spielen für die Kamloops Jr. Oilers aus der Western Hockey League auf. Nach weiteren drei Jahren in der WHL bei den New Westminster Bruins, New Westminster Royals, Kamloops Blazers und den Medicine Hat Tigers unterschrieb der Angreifer am 19. März 1986 einen Vertrag als Free Agent bei den Philadelphia Flyers, ohne je zuvor gedraftet worden zu sein.
In den fünf Jahren, in denen Berube in Philadelphia unter Vertrag stand, spielte er ebenfalls für deren Farmteam, die Hershey Bears, in der American Hockey League. Im Mai 1991 verpflichteten die Edmonton Oilers den Kanadier, den sie jedoch bereits im September desselben Jahres wieder an die Toronto Maple Leafs abgaben, ohne dass sie ihn zuvor in einem NHL-Spiel einsetzten. Doch auch in Toronto blieb Berube nicht lange, da er im Januar 1992 an die Calgary Flames abgegeben wurde. Nach einer weiteren Spielzeit in Calgary wechselte Berube am 26. Juni 1993 im Tausch für deren Fünftrundenwahlrecht im NHL Entry Draft 1993 zu den Washington Capitals.
Nach sechs Jahren in Washington kehrte Berube 1999 zu seinem Ex-Club, den Philadelphia Flyers, zurück, für die er die folgenden anderthalb Jahre aktiv war. Die Saison 2000/01 begann der Flügelspieler bei seinem Ex-Club Washington Capitals, ehe ihn die New York Islanders bis Saisonende unter Vertrag nahmen. Am 18. September 2001 erhielt Berube einen Vertrag bei seinem dritten Ex-Team, den Calgary Flames, als Free Agent, für die er zwei weitere Spielzeiten in der NHL verbrachte. Seine aktive Karriere beendete Berube schließlich in der Saison 2003/04 bei den Philadelphia Phantoms aus der American Hockey League.
Bereits in der ersten Spielzeit nach seinem Karriereende als Eishockeyspieler wurde Berube 2004 Assistenztrainer seines letzten Teams, der Philadelphia Phantoms aus der American Hockey League. In dieser Funktion arbeitete er zwei Jahre lang für den Club. Vor der Saison 2006/07 wurde Berube zum Cheftrainer der Phantoms ernannt, zu Saisonbeginn allerdings durch Kjell Samuelsson an der Bande ersetzt, da Berube selbst bis Saisonende als Assistenz-Trainer bei den Philadelphia Flyers aus der National Hockey League unter Vertrag stand.
Im Oktober 2013 wurde Berube von den Philadelphia Flyers zum Headcoach ernannt, nachdem das Team die ersten drei Spiele der Saison 2013/14 unter Cheftrainer Peter Laviolette verloren hatte. Bis dahin war Berube Assistenzchoach unter Laviolette gewesen. Nachdem er die Flyers 2014 in die Playoffs geführt hatte, verpasste er diese im Jahr darauf und wurde in Folge dessen im April 2015 entlassen.
Cheftrainer: Keith Allen (1967–1969) | Vic Stasiuk (1969–1971) | Fred Shero (1971–1978) | Bob McCammon (1978–1979) | Pat Quinn (1979–1982) | Bob McCammon (1982–1984) | Mike Keenan (1984–1988) | Paul Holmgren (1988–1991) | Bill Dineen (1991–1993) | Terry Simpson (1993–1994) | Terry Murray (1994–1997) | Wayne Cashman (1997–1998) | Roger Neilson (1998–2000) | Craig Ramsay (2000) | Bill Barber (2000–2002) | Ken Hitchcock (2002–2006) | John Stevens (2006–2009) | Peter Laviolette (2009–2013) | Craig Berube (2013–2015) | Dave Hakstol (seit 2015)
General Manager: Bud Poile (1967–1969) | Keith Allen (1969–1983) | Bob McCammon (1983–1984) | Bobby Clarke (1984–1990) | Russ Farwell (1990–1994) | Bobby Clarke (1994–2006) | Paul Holmgren (2006–2014) | Ron Hextall (seit 2014)

Northern Eagles

Die Northern Eagles waren eine professionelle Rugby-League-Mannschaft aus Sydney in Australien. Sie entstanden aus einer Fusion der Manly-Warringah Sea Eagles mit den North Sydney Bears. 2002 wurde das Team nach nur drei Spielzeiten wieder aufgelöst.
Im Zuge der Verkleinerung der National Rugby League waren mehrere Teams, insbesondere die weniger finanzstarken, zur Fusion mit Konkurrenten gezwungen, um den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können. Die Manly-Warringah Sea Eagles und die North Sydney Bears schlossen sich zu den Northern Eagles zusammen. Insbesondere den Fans der Bears fiel es jedoch schwer, den Namen und die Heimstätte ihres traditionsreichen Vereins aufzugeben. Auch der sportliche Erfolg dieses Joint Venture blieb bescheiden. In ihren drei Saisons von 2000 bis 2002 erreichten die Eagles kein einziges Mal die Play-offs. Ab 2003 traten die Manly-Warringah Sea Eagles wieder eigenständig in der NRL an, die North Sydney Bears waren fortan nur noch im zweitklassigen New South Wales Cup aktiv.
Brisbane Broncos | Canberra Raiders | Canterbury-Bankstown Bulldogs | Cronulla-Sutherland Sharks | Gold Coast Titans | Manly-Warringah Sea Eagles | Melbourne Storm | Newcastle Knights | New Zealand Warriors | North Queensland Cowboys | Parramatta Eels | Penrith Panthers | South Sydney Rabbitohs | St. George Illawarra Dragons | Sydney Roosters | Wests Tigers
Ehemalige und fusionierte Mannschaften Adelaide Rams | Balmain Tigers | Gold Coast Chargers | Illawarra Steelers | Northern Eagles | North Sydney Bears | St. George Dragons | Western Suburbs Magpies

What a ridiculous act

Abigail worked in the ABC Company. As the company had just created, so many aspects of company were not perfect, especially the staff accommodation was not very good, there were many people living in one room. Abigail was just not used living there at first. But Abigail gradually got used to life at last.
However, to Abigail’s surprise, some employees in their company would steal her Karen Millen Dress drying on the outside, so they were often lost. At first, she thought they may be blown away by the wind. One day, she understood everything. It was a sunny day, her Karen Millen Dress disappeared, which could make female throbbing and show her confidence and sexy when they stranded before man. Women loved the charm and beauty that it brought to them. She realized that someone must steal it. She was very helpless and disappointed.
One morning, when she was on the way to work, she saw a woman wearing a set of Karen Millen Dress like her, she went up to ask, the woman called Olivia was guilty, saying that Karen Millen Dress was picked by a colleague and then sent her.
„Hello, where do you buy this Karen Millen Dress, it looks very beautiful on you, I want to buy one as well, could you tell me?“ Abigail asked
„Err, err, I do not know, my colleagues picked it up but she could not wear well, and then gave it to me.“ Olivia answered with a little Inverness.
„Well, really, could you tell me which friend of yours? I just lost a dress and I want to ask your friend to make sure if it is mimeo?“ Abigail said to her politely
Considering she was about to be revealed the secret, Olivia was so nervous that she had to tell the truth to Abigail at last.
Original, Olivia often stole the clothes of Abigail, because she liked Karen Millen Dress very much and had no money to buy of her own. Abigail was suddenly silent. She warned Olivia never to do such silly things from then on. Abigail was also very ashamed and put her clothes back. Since then, Abigail never lost her clothes.