Außendeich Nordkehdingen

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

Elbufer im NSG Außendeich Nordkehdingen I in Balje

Der Außendeich Nordkehdingen ist ein zweigeteiltes, etwa 1.680 Hektar großes Naturschutzgebiet auf der niedersächsischen Seite der Unterelbe zwischen Balje und Freiburg im Landkreis Stade. Als Schutzzweck steht die Erhaltung der Vogel- und Pflanzenwelt sowie ihrer Lebensbedingungen im Vordergrund.

Bei dem 19,4 Kilometer langen Naturschutzgebiet handelt es sich um einen schmalen Vordeichstreifen im Brackwasserbereich der Elbe. Unter dem Einfluss der Gezeiten sind Schlickwatten entstanden, die von Brackwasserröhrichten und Salzwiesen mit einer vielfältigen natürlichen Ufervegetation gesäumt werden. Diese großflächigen natürlichen Lebensraumtypen der Fluss- und Küstenwatten bilden ein Rastgebiet für zahlreiche Zugvogelarten auf dem Weg in ihre skandinavischen Brutreviere. Hervorzuheben ist auch die Bedeutung als Brut- und Nahrungsgebiet für zahlreiche Wat- und Wasservögel. Das Naturschutzgebiet trägt die Kennzeichen NSG LÜ 059 (Außendeich Nordkehdingen I) und NSG LÜ 082 (Außendeich Nordkehdingen II).

Allwördener Außendeich/Brammersand | Asselersand | Aueniederung und Nebentäler&nbsp

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;| Außendeich Nordkehdingen | Borsteler Binnenelbe und Großes Brack | Braken

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, Harselah, Kahles und Wildes Moor | Deinster Mühlenbach | Feerner Moor | Frankenmoor | Fredenbecker Mühlenbach | Hahnöfersand | Hohes Moor | Hohes Moor Randbereiche | Im Tadel | Kuhlstückenmoor | Moor bei Revenahe | Moore bei Buxtehude | Neßsand | Oederquarter Moor | Ostemündung | Ostesee | Sandentnahme Hammah | Schilf‑ und Wasserfläche Krautsand/Ostende&nbsp

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;| Schnook, Außendeichsflächen bei Geversdorf | Schwarztonnensand | Steinbeck | Vogelschutzgebiet Hullen | Wasserkruger Moor | Wiesen‑ und Weidenflächen an der Oste | Wildvogelreservat Nordkehdingen | Willes Heide

Orovida Camille Pissarro

Orovida Camille Pissarro oder nur Orovida (* 8. Oktober 1893 in Epping (Essex), Vereinigtes Königreich; † 8. August 1968 in London) war eine britische Malerin und Radiererin.

Sie distanzierte sich für den größten Teil ihrer Karriere vom impressionistischen und neoimpressionistischen Stil ihres Vaters Lucien Pissarro und ihres Großvaters Camille Pissarro. Ihre Maltechnik war von chinesischer und anderer asiatischer Kunst beeinflusst, in ihren späteren Werken machten sich jedoch beide Einflüsse bemerkbar.

Orovida Camille Pissarro war das einzige Kind des französischen Künstlers Lucien Pissarro, der sich 1890 mit seiner Ehefrau Esther, geborene Bensusan, in Großbritannien niedergelassen hatte. Ihre Tochter benannten sie nach Esthers Tante. Ihre Onkel, darunter Georges Henri Pissarro, Félix Pissarro und Ludovic Rodolphe Pissarro sowie andere Verwandte waren ebenfalls Künstler der Familie Pissarro. Orovida zeigte ihr Talent bereits in jungen Jahren; ihr Vater meinte, es läge ihr „im Blut“. Auch ihr Großvater lobte die Zeichnungen der fünf Jahre alten Orovida. Ihr Vater erteilte der jugendlichen Orovida Unterricht in Ölmalerei und unterwies sie in impressionistischen Maltechniken. Lucien hatte ihre Palette auf nur fünf Farben beschränkt, als Beispiel soll ihr Selbstporträt gelten. Ihre Mutter, die ihrerseits auch über eine künstlerische Ausbildung verfügte, vertrat die Ansicht, dass der Beruf eines Künstlers finanziell zu unsicher sei, und bestand darauf, dass Orovida Musik studierte. Das Interesse ihrer Tochter an Radierungen und die Aussichten auf ein damit verbundenes Einkommen konnten jedoch die Bedenken ihrer Mutter zerstreuen.

1913 studierte Orovida kurz bei dem Maler Walter Sickert, bevor sie sich entschloss, auf eine formelle künstlerische Ausbildung zu verzichten. In ihren Zwanziger Jahren kehrte sie der impressionistischen Malerei den Rücken und entwickelte einen ungewöhnlichen dekorativen Stil, der von chinesischer, japanischer, persischer und indischer Kunst inspiriert war, sehr zur Enttäuschung ihres Vaters. Eine Ausstellung über Chinesische Malerei im Londoner British Museum hinterließ 1924 einen tiefen Eindruck bei der Künstlerin. Der Wunsch, sich von dem starken impressionistischen Erbe ihrer Familie abzugrenzen, äußerte sich auch mit dem Ablegen ihres Nachnamens. Fortan nannte sie sich nur noch Orovida. Obwohl sie sich von ihrem Familiennamen distanzierte, war sie doch stolz auf das Vermächtnis der Pissarro-Familie. Sie sah den Impressionismus wie auch die gesamte westliche Kunst als „Fotografie“, während die östliche Kunst ihrer eigenen Unabhängigkeit mehr Spielraum zuließ. Ihre Inspirationen zog sie ausschließlich aus Arbeiten, die sie in Museen oder anderswo begutachten konnte, den fernen Osten hatte sie nie bereist. Orovida malte mit verdünntem Gouache oder Tempera auf Seide, Leinen, Papier und Blattgold. Sowohl ihre Bilder als auch ihre Radierungen zeigen vor allem asiatische Themen, die häufig aus Tieren bestanden, vor allem aus Tigern und Pferden. Ein weiteres Lieblingsthema waren mongolische Reiter bei der Jagd auf wilde Tiere; andere enthalten persische Prinzen und afrikanische Tänzer.

Nach dem Tod ihres Vaters 1944 nahm Orovida die Ölmalerei wieder auf, wobei sich ihr Stil und ihre Themenwahl deutlich verändert hatte. Ihre Arbeiten wurden naturalistischer und näherten sich der Pissarro-Tradition wieder an. Sie gab ihren asiatischen Themen ein substanzielleres, europäisches Aussehen. Ihre Bilder hatten nun Ähnlichkeit mit getrockneten Fresken. Während dieser Zeit schuf sie Porträts von Verwandten, Freunden

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, königlichen Personen, und vor allem Bilder von Katzen aller Art.

Orovida war mit rund 8000 Drucken von 107 Ätzplatten eine produktive Grafikerin. Ihre Mutter hatte im Ashmolean Museum in Oxford ein Pissarro-Familienarchiv etabliert, für dessen weiteren Ausbau sich Orovida verdient gemacht hatte. Sie war die erste weibliche professionelle Künstlerin der Familie Pissarro und die erste Künstlerin aus der Generation der Enkel Camilles. Orovida Camille Pissarro lebte die meiste Zeit ihres Lebens in London. Sie war nie Teil der etablierten Kunstströmungen Großbritanniens. Die Künstlerin blieb unverheiratet und verstarb am 8. August 1968.

Orovida Pissarro zeigte 1921 ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung mit der französischen Malerin Marie Laurencin. Weiter stellte sie in der Royal Academy of Arts und der Royal Society of British Artists aus. Ihre Arbeiten waren auch in Einzelausstellungen in London und Nordamerika zu sehen.

In einer Gedächtnisausstellung zeigte das Ashmolean Museum 1969 Orovidas Bilder, Radierungen und Zeichnungen. 1973 organisierte die Leicester Gallery die Ausstellung Three Generations of the Pissarro Family. Orovida war bereits 1943 in einer Ausstellung gleichen Namens vertreten gewesen.

Ihre Arbeiten sind heute in den Sammlungen des British Museums und Victoria and Albert Museums in London zu sehen, wie auch im Oxforder Ashmolean Museum, dem Cleveland Museum of Art, dem Museum of Fine Arts, Boston und dem San Diego Museum of Art.

Webseiten mit Abbildungen von Porträts oder Werken der Künstlerin:

Klasse2000

Klasse2000 ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention an deutschen Grund- und Förderschulen. Träger ist der gemeinnützige Verein Programm Klasse 2000 e.V. mit Sitz in Nürnberg. Das Programm gilt als am weitesten verbreitetes Präventionsprogramm für Grundschüler in Deutschland.

Entwickelt wurde Klasse2000 1991 von Medizinern und Pädagogen am Klinikum Nürnberg. Dabei wurde auf Forschungsergebnisse und Theorien aus Bereichen wie Entwicklungspsychologie, Resilienz, Lerntheorie oder Selbstmanagement zurückgegriffen, während Theorien aus der Gewaltprävention nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Ausgehend von Bayern startete Klasse2000 im Jahr 1991 mit 234 Klassen und breitete sich bundesweit aus. Inzwischen ist das Programm in allen Bundesländern vertreten. Im Schuljahr 2013/ 2014 erreichte das Programm deutschlandweit 3.432 Schulen mit 18.647 Klassen und 424.921 Kindern. Das waren 14 % aller Grundschulklassen in Deutschland. Seit dem Start des Programms im Jahr 1991 wurden über eine Million Kinder erreicht. Das Programm wird seit 2003 von einem gemeinnützigen Verein getragen und finanziert sich über Spenden und Fördergelder, meist in Form von Patenschaften (220 Euro pro Klasse und Schuljahr). Seit 2005 trägt der Verein Programm Klasse 2000 e.V. das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen. Der e.V. ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Klasse2000 begleitet die Kinder von Klasse eins bis vier. Gemeinsam mit der Symbolfigur KLARO lernen die Kinder spielerisch folgende Themenbereiche kennen:

Die Inhalte werden den Schülern im Rahmen des regulären Unterrichtes vermittelt, dabei werden ca. neun bis 13 Einheiten je Schuljahr von den Lehrkräften und zwei bis drei weitere Einheiten durch speziell geschulte so genannte Klasse2000-Gesundheitsförderer erbracht. Eine gesonderte Schulung der Lehrkräfte erfolgt nicht, ihnen wird umfangreiches Material zur Verfügung gestellt und sie arbeiten eng mit einem Gesundheitsförderer zusammen. Teilnehmende Klassen erhalten jährlich ein Materialpaket mit Lehrer- und Schülerheften, Elternzeitungen, Postern

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, CDs und anderen Materialien. In den Einheiten sollen den Schülern eine positive Einstellung zu Körper und Gesundheit, Wissen um gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung, sowie Kompetenzen im Bereich der Konfliktlösung vermittelt werden. Zu den zentralen Aspekten zählt zudem die kritische Auseinandersetzung mit Alkohol, Tabak und Werbung.

Einer 2012 vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord) veröffentlichten Wirksamkeitsstudie für Hessen zufolge erzielt das Programm langfristige Effekte auf den Konsum Jugendlicher von Alkohol und Zigaretten. Am Ende der 7

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. Klasse rauchen die ehemaligen Klasse2000-Kinder seltener und trinken weniger Alkohol. 7,9 % der Klasse2000-Gruppe haben schon einmal geraucht, bei der Kontrollgruppe waren es 19,7 %. Der Vergleich der Jugendlichen, die schon einmal heimlich Alkohol getrunken haben, zeigt

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, dass die Klasse2000-Kinder deutlich weniger konsumieren als die Kontrollgruppe. Sie waren seltener schon einmal betrunken und ihr regelmäßiger Alkoholkonsum liegt deutlich unter dem der Kontrollgruppe. Klasse2000 wird laufend evaluiert, um Erkenntnisse über die Durchführung und die Wirksamkeit des Programms zu erhalten. In jedem Schuljahr erhalten Lehrkräfte, Schüler, Eltern oder Gesundheitsförderer Fragebögen über ihre Erfahrungen und ihre Zufriedenheit mit Klasse2000. Auf dieser Basis werden Konzept und Unterrichtsstunden laufend aktualisiert und angepasst.

Kanton Villeneuve-sur-Lot-Nord

Der Kanton Villeneuve-sur-Lot-Nord ist eine französische Verwaltungseinheit im Arrondissement Villeneuve-sur-Lot im Département Lot-et-Garonne und in der Region Aquitanien; sein Hauptort ist Villeneuve-sur-Lot, Vertreter im Generalrat des Départements ist seit 2004 Alain Soubiran.

Der Kanton besteht aus einer Gemeinde und einem Teil von Villeneuve-sur-Lot.

Agen-1 • Agen-2 • Agen-3 • Agen-4 • L’Albret • L’Ouest agenais • Lavardac • Le Confluent • Le Fumélois • Le Haut agenais Périgord • Le Livradais • Le pays de Serres • Les Coteaux de Guyenne • Les Forêts de Gascogne • Le Sud-Est Agenais • Le Val du Dropt • Marmande-1 • Marmande-2 • Tonneins • Villeneuve-sur-Lot-1 • Villeneuve-sur-Lot-2

Agen-Centre | Agen-Nord | Agen-Nord-Est | Agen-Ouest | Agen-Sud-Est | Astaffort | Beauville | Bouglon | Cancon | Casteljaloux | Castelmoron-sur-Lot | Castillonnès | Damazan | Duras | Francescas | Fumel | Houeillès&nbsp

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Marathon Petroleum

Marathon Petroleum Corporation (MPC), vormals Marathon Ashland Petroleum LLC, ist ein US-Unternehmen zur Raffinierung, zum Transport und zur Vermarktung von Erdöl. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz in Houston, Texas.

Aufgrund des erfolgreichen Kraftstoffmarkennamens Marathon firmierte die 1887 gegründete Ohio Oil Company 1962 um in Marathon Oil Company, wodurch Marathon ein Synonym für das Produkt und das Unternehmen wurde. 1998 gründete Marathon zusammen mit Ashland Inc. die Marathon Ashland Petroleum LLC (MAP)

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, die heute die sechstgrößte Erdölraffinerie der USA ist. 2005 wurde sie zur 100%igen Tochter von Marathon Oil. Zum 1. Juli 2011 wurde das Downstream-Geschäft (Raffinerien und Tankstellen) abgespalten, wobei Marathon Petroleum das alte Logo von Marathon Oil übernahm.

Die Pipe Line Holdings (Ohio River Pipe Line und Marathon Pipe Line) betreibt ein Netz aus 1.600 km Rohöl-Pipelines, 3.000 km Produktenleitungen und einem Butan-Kavernenspeicher

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. Derzeit wird die Cornerstone-Pipeline vom Utica Shale zur Canton-Raffinerie errichtet

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.

MPC betreibt 5.460 Tankstellen unter der Marke „Marathon“ und 2.750 unter der Marke „Speedway“. Diese war 2014 von der Hess Corporation übernommen worden.

Martin Zeil

Martin Zeil (* 28. April 1956 in München) ist ein deutscher Politiker der FDP. Er war von 2008 bis 2013 Mitglied des Bayerischen Landtages und im Kabinett Seehofer I Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sowie stellvertretender Ministerpräsident.

Zeil wurde 1956 als Sohn des Geologen Werner Zeil in München geboren und wuchs in der oberbayerischen Gemeinde Gauting auf. Er besuchte das Gymnasium Starnberg und die Whittier High School in Los Angeles, Kalifornien. Nach dem Abitur 1974 in Starnberg studierte er Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dort machte er 1981 das erste und 1984 das zweite juristische Staatsexamen. Sein Referendariat absolvierte er u.a. im Landratsamt Starnberg und in einer Anwaltskanzlei in London.

1984 trat er in die Rechtsabteilung des Bankhauses H.Aufhäuser (jetzt Hauck & Aufhäuser) in München ein, 1985 wurde er zum Rechtsanwalt zugelassen, und seit 1998 war er Leiter der Rechtsabteilung von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers, München und Frankfurt/Main. Mit der Übernahme des Ministeramtes im Oktober 2008 schied Zeil aus den Diensten der Bank aus.

Martin Zeil trat 1974 der FDP bei. Er ist Mitbegründer der Jungen Liberalen auf Bundesebene und der Jungen Liberalen Bayern. 1981 bis 1983 war er deren Landesvorsitzender.

1995 bis 1999 war er Bezirksvorsitzender in Oberbayern und Mitglied im Landesvorstand, 1997 bis 1998 als stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Bayern. Seit 2000 erneut Mitglied im Landesvorstand, wurde er im September 2006 vom Landesvorstand zum Generalsekretär vorgeschlagen. In dieses Amt wurde er auf dem Landesparteitag in Memmingen im Februar 2007 gewählt. Zeil kandidierte 2009 wegen seines Amtes als Wirtschaftsminister nicht wieder als Generalsekretär, sondern wurde erneut zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt

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. Dieses Amt endete mit der vorgezogenen Neuwahl des Landesvorstandes im November 2013. Seine Nachfolgerin im Amt des Generalsekretärs wurde 2009 Miriam Gruß. Von Mai 2007 bis Dezember 2013 war Zeil Mitglied im Bundesvorstand der FDP.

Martin Zeil hat als Spitzenkandidat die Liste der oberbayerischen FDP bei der Landtagswahl 2008 angeführt

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. Dabei zog die FDP zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder in den Landtag ein. Am 19. Oktober 2008 wurde er zum Vorsitzenden seiner Fraktion gewählt. Dieses Amt gab er jedoch bereits am 31. Oktober 2008 wieder auf, da er zum Staatsminister ernannt wurde. Sein Nachfolger als Fraktionsvorsitzender wurde Thomas Hacker.

Am 12

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. Januar 2013 wählten die Delegierten Zeil auf der Wahlkreisversammlung mit mehr als 92 Prozent der Stimmen erneut auf den ersten Platz der Oberbayern-Liste für die Landtagswahl am 15. September 2013. Zwei Wochen später folgte die Nominierung als Spitzenkandidat der FDP Bayern auf dem Landesparteitag in Fürth. Infolge der Niederlage der FDP bei der Landtagswahl im September 2013 schied Zeil aus dem Bayerischen Landtag und aus der Bayerischen Staatsregierung aus.

Martin Zeil war von 1990 bis 2005 Mitglied des Gemeinderats und von 2002 bis 2005 Zweiter Bürgermeister in Gauting. Ferner gehörte er von 1990 bis 2008 dem Kreistag des Landkreises Starnberg an und war von 1996 bis 2002 stellvertretender Landrat.

Bei der Bundestagswahl 2005 wurde er in den Bundestag gewählt und ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Technologie, stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss sowie Sprecher seiner Fraktion für Wettbewerbsrecht und Bürokratieabbau. In seinem Wahlkreis München-Land erzielte er 2005 mit 14,6 % das beste Zweitstimmenergebnis für die FDP in Bayern. Am 1. November 2008 verzichtete er auf sein Bundestagsmandat, um sich von da an ausschließlich der bayerischen Politik zu widmen.

Nach dem Erfolg der FDP bei den bayerischen Landtagswahlen 2008 wurde er bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in der CSU-/FDP-Koalitionsregierung. In dieser Funktion war Zeil u.a. Vorsitzender des Verwaltungsrats der LfA-Förderbank, des Verwaltungsrats der BayernTourismus-Marketing GmbH sowie der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) sowie Mitglied im Verwaltungsrat der Bayerischen Landesbank. Zeil war von 2008 bis 2013 ferner Vertreter Bayerns im ZDF-Fernsehrat.

Martin Zeil war Mitglied der 13. (2009), 14. (2010) und 15. (2012) Bundesversammlung.

Zeil ist Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Ordens des Sterns von Italien der Italienischen Republik.

Im November 2013 erhielt Zeil die Goldene Ehrenmedaille der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

Für seine herausragenden politischen Leistungen um den Bahnverkehr, insbesondere für seine Konzeption zur Prüfung der Reaktivierung von stillgelegten Eisenbahnstrecken durch Probebetriebe, erhielt er am 30. August 2013 den Deutschen Schienenverkehrs-Preis in der Kategorie Politik, der vom Deutschen Bahnkunden-Verband vergeben wird.

Martin Zeil ist evangelisch, verheiratet mit Barbara Daumiller-Zeil und hat eine Tochter und zwei Söhne.

Wirtschaftsminister bis 1952: Karl Arthur Lange | Ludwig Erhard | Rudolf Zorn

Verkehrsminister bis 1952: Michael Helmerich | Otto Frommknecht | Hans Ehard

Wirtschafts- und Verkehrsminister von 1952 bis 2013: Hanns Seidel | Otto Bezold | Otto Schedl | Anton Jaumann | Gerold Tandler | August Lang | Otto Wiesheu | Erwin Huber | Emilia Müller | Martin Zeil

Wirtschaftsminister seit 2013: Ilse Aigner

Fritz Linnert (1946–1949) | Otto Bezold (1949–1954) | Karl Eberhardt (1954–1958) | Otto Bezold (1958–1962) | Klaus Dehler (1962–1966) | Otto Bezold (1970–1972) | Hildegard Hamm-Brücher (1972–1976) | Hans-Jürgen Jaeger (1976–1982) | Josef Grünbeck (1990–1991) | Jürgen Doeblin (1991–1994) | Martin Zeil (2008) | Thomas Hacker (2008-2013)

Hittisauer Straße

Bundesland:

Vorarlberg

Die Hittisauer Straße (L 205) ist eine Landesstraße in Österreich. Sie ist 16,4 km lang und führt von der Bregenzerwaldstraße (B 200) und damit dem Tal der Bregenzer Ach zur deutschen Grenze. Benannt ist die Straße nach der Gemeinde Hittisau, der einwohnerreichsten Gemeinde an der Strecke.

Zwischen Müselbach (Ortsteil von Alberschwende) und Lingenau quert die Hittisauer Straße die Bregenzer Ach mit der Lingenauer Hochbrücke, einer der größten Bogenbrücken Österreichs.

1870 wurde die Straße zwischen Aach und Hittisau als Konkurrenzstraße erbaut.

Die Hittisauer Straße gehört seit dem 1. September 1971 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich.

B 1 | B 1a | B 1b | B 2 | B 3 | B 3a | B 3b | B 3c | B 3d | B 4 | B 5 | B 6 | B 7 | B 8 | B 8a | B 9 | B 10 | B 11 | B 12 | B 12a | B 12b | B 13 | B 13a | B 14 | B 14a | B 14b | B 15 | B 15a | B 16 | B 17 | B 18 | B 19 | B 19a | B 20 | B 21 | B 21a | B 21b | B 22 | B 23 | B 24 | B 25 | B 26 | B 27 | B 28 | B 29 | B 30 | B 31 | B 32 | B 33 | B 33a | B 34 | B 35 | B 36 | B 37 | B 38 | B 39 | B 40 | B 41 | B 42 | B 43 | B 44 | B 45 | B 46 | B 47 | B 48 | B 49 | B 50 | B 50a | B 51 | B 52 | B 53 | B 54 | B 55 | B 56 | B 57 | B 57a | B 58 | B 59 | B 60 | B 61 | B 62 | B 63 | B 63a | B 64 | B 65 | B 66 | B 67 | B 67a | B 67b | B 67c | B 68 | B 69 | B 70 | B 70a | B 70b | B 71 | B 72 | B 73 | B 74 | B 75 | B 76 | B 77 | B 78 | B 79 | B 80 | B 80a | B 81 | B 82 | B 83 | B 84 | B 85 | B 86 | B 87 | B 88 | B 89 | B 90 | B 91 | B 92 | B 93 | B 94 | B 95 | B 96 | B 97 | B 98 | B 99 | B 100 | B 105 | B 106 | B 107 | B 107a | B 108&nbsp

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;| B 109 | B 110 | B 111 | B 112 | B 113 | B 114 | B 114a | B 115 | B 115a | B 116 | B 117 | B 119 | B 119a | B 120 | B 120a | B 121 | B 122 | B 122a | B 123 | B 123a | B 124 | B 125 | B 126 | B 127 | B 127a | B 128 | B 129 | B 130 | B 131 | B 132 | B 133 | B 134 | B 135 | B 136 | B 137&nbsp

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;| B 137a | B 138 | B 139 | B 139a | B 140 | B 141 | B 141a | B 142 | B 143 | B 144&nbsp mcm taschen sale;| B 145 | B 146 | B 147 | B 148 | B 149 | B 150 | B 151 | B 152 | B 153 | B 154 | B 155 | B 156 | B 156a | B 157 | B 158 | B 159 | B 160 | B 161 | B 162 | B 163 | B 164 | B 165 | B 166 | B 167 | B 168 | B 169 | B 170 | B 171 | B 171a | B 171b | B 172 | B 173 | B 174 | B 175 | B 176 | B 177 | B 178 | B 179 | B 180 | B 181 | B 182 | B 183 | B 184 | B 185 | B 186 | B 187 | B 188 | B 189 | B 190 | B 191 | B 192 | B 193 | B 197 | B 198 | B 199 | B 200 | B 201 | B 202 | B 203 | B 204 | B 205 | B 208 | B 209 | B 210 | B 211 | B 212 | B 213 | B 214 | B 215 | B 216 | B 217 | B 218 | B 219 | B 220 | B 221 | B 222 | B 223 | B 224 | B 225 | B 226 | B 227 | B 228 | B 229 | B 230 | B 232 | B 233 | B 301 | B 302 | B 303 | B 304 | B 305 | B 306 | B 307 | B 308 | B 309 | B 309a | B 310 | B 311 | B 312 | B 313 | B 314 | B 315 | B 316 | B 317 | B 318 | B 319 | B 320 | B 331 | B 332 | B 333 | B 334 | B 335 | B 336 | B 337 | B 341 | B 342

Leonhard Brockmann

Leonhard Brockmann (* 24. Juni 1935 in Dülmen; † 25. November 2015) war ein deutscher Politiker (CDU). Er saß im Hessischen Landtag.

Leonhard Brockmann stammt aus einer Familie mit starker Verankerung im katholischen Glauben

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Nach dem Besuch der Volksschule machte er von 1950 bis 1953 eine Lehre als Schuhmacher. In den Folgejahren arbeitete er als Arbeiter und Laborant in der chemischen Industrie, bis er von 1968 bis 1969 eine Ausbildung beim Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef machte. Anschließend arbeitete er in der Betriebsseelsorge der Diözese Mainz.

Seit 1955 war Leonhard Brockmann in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aktiv. Er war Betriebsrat und Landesvorsitzender für den Christlichen Gewerkschaftsbund in Hessen

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Leonhard Brockmann war verheiratet und hatte drei Kinder.

1961 trat Leonhard Brockmann in die CDU ein und engagierte sich in der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft. Er hatte langjährig Kreisvorstandsämter in CDU und CDA inne.

Von 1972 bis 1981 war Leonhard Brockmann Mitglied im Gemeindeparlament von Eppertshausen und von 1981 bis 1985 im Gemeindevorstand.

Leonhard Brockmann war vom 1. Dezember 1974 bis zum 4. August 1983 und vom 6. Juni 1984 bis zum 4. April 1995 über sechs Wahlperioden lang Mitglied des Hessischen Landtags.

Seit 1981 war er Mitglied der Vertreterversammlung der AOK Darmstadt-Dieburg.

Erste Wiener Türkenbelagerung

Die Erste Wiener Türkenbelagerung war ein Höhepunkt der Türkenkriege zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Sie fand im Rahmen des ersten österreichischen Türkenkrieges statt. Vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 schlossen osmanische Truppen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.

Mit der Einnahme Adrianopels (1361) und den gewonnenen Schlachten an der Mariza (1371), auf dem Amselfeld (1389) und bei Nikopolis (1396) sowie der zweiten Schlacht auf dem Amselfeld (1448) hatten sich die Osmanen auf europäischem Boden als bedeutende Militärmacht erwiesen. Sie konnten weite Teile der Balkanhalbinsel unterwerfen und dort ihre Herrschaft festigen, ausbauen und verteidigen. Nachdem sie 1453 Konstantinopel, die Hauptstadt des Oströmischen Reiches, erobert hatten, wurde ihr Expansionsdrang, der ihnen in rascher Folge weitere Bereiche der Balkanhalbinsel einbrachte, zu einer dauerhaften Gefahr für die abendländischen Staaten.

Unter dem seit 1520 herrschenden Sultan Süleyman wurde das Königreich Ungarn zum nächsten Ziel der osmanischen Expansionspolitik. 1521 gelang Süleyman die Eroberung Belgrads, das damals zu Ungarn gehörte. 1526 folgte sein entscheidender Sieg bei Mohács über den ungarischen König Ludwig II., der in der Schlacht fiel. Aufgrund eines 1515 geschlossenen Erbvertrages erhob nun Erzherzog Ferdinand von Österreich, der spätere römisch-deutsche Kaiser, Ansprüche auf Böhmen und Ungarn. Ein Teil des ungarischen Adels wählte auf dem Reichstag von Tokaj am 16. Oktober 1526 aber den Woiwoden von Siebenbürgen, Johann Zápolya, zum ungarischen König. Ferdinand ließ sich daraufhin am 17. Dezember 1526 ebenfalls zum ungarischen König wählen. Zápolya stellte sich 1528 unter den Schutz des Osmanischen Reiches und erhielt dafür militärische Unterstützung gegen seinen Rivalen, der zunächst die Oberhand in dem Thronstreit behalten hatte. Mitte 1529 rückte Sultan Süleyman an der Spitze eines großen Heeres in Ungarn ein und installierte König Johann in dem von ihm besetzten Buda auf dem ungarischen Thron. Ungarn wurde damit de facto ein osmanischer Vasallenstaat. Nach diesem Erfolg führte der Sultan sein Heer weiter nach Nordwesten und drang über Komorn und Preßburg auf Wien vor, das die osmanischen Truppen im September erreichten. Ob das Ziel tatsächlich die Eroberung des „Goldenen Apfels“ war, wie die Osmanen Wien damals nannten, oder nur eine Demonstration der Stärke, mit der Süleyman seinen Machtgewinn über Ungarn sichern wollte, ist in der Forschung umstritten.

Die militärischen Kräfte der Habsburger waren zu dieser Zeit zu einem erheblichen Teil in Italien gebunden, wo Kaiser Karl V. in langen Kriegen gegen das Haus Valois um die europäische Vorherrschaft kämpfte. Erzherzog Ferdinand versuchte daher, den osmanischen Vormarsch mit Friedensangeboten zu verlangsamen, und stellte dem Sultan und den Großen seines Reiches regelmäßige Geschenke in Aussicht. Auf dem Reichstag zu Speyer gelang es ihm im April 1529 zwar, mit ausführlichen Schilderungen der Gräuel, die die Türken angeblich im besetzten Ungarn verüben würden, die Reichsstände dazu zu bewegen, ihm Geld und Truppen zur Verteidigung zur Verfügung zu stellen, wenn auch nicht in dem erhofften Ausmaß. Ein Mandat zur Rückeroberung Ungarns, das der Erzherzog eigentlich anstrebte, bekam er aber nicht, die mit dem bewilligten Geld besoldeten Kämpfer durften die Reichsgrenze nicht überschreiten. Als ihr Befehlshaber wurde Friedrich von der Pfalz bestimmt.

Süleyman I. war mit einer großen Streitmacht am 10. April 1529 von Konstantinopel aufgebrochen. Auf dem Weg durch Südosteuropa wuchs sein Heer durch den Anschluss zahlreicher Garnisonen immer stärker an. Auch ungarische Kämpfer schlossen sich ihm an. Der Vormarsch durch Ungarn wurde verlangsamt, da es dort kein Straßennetz gab und schwere Regenfälle den Boden aufgeweicht hatten. Im September tauchten in der Umgebung Wiens die Vorboten dieses Heeres auf, eine Truppe von etwa 20.000 Akıncı. Diese unbesoldete leichte Kavallerie ging üblicherweise plündernd, sklavenmachend, vergewaltigend und mordend der regulären Armee voraus und sollte den Widerstandswillen der Bevölkerung lähmen.

Eine große Zahl von Wiener Bürgern flüchtete ab dem 17. September, darunter sieben von zwölf Mitgliedern des Stadtrates. Nur Bürgermeister Wolfgang Treu, der Stadtrichter Pernfuß und drei weitere Stadträte blieben. Von den mehr als 3500 bewaffneten Bürgern der Stadtmiliz blieben lediglich 300 bis 400 zurück. Viele Flüchtende fielen aber auf ihrem Weg in vermeintlich sicheres Territorium den Akıncı in die Hände.

Wien wurde von der Stadtgarnison, den Resten der Stadtmiliz und mehreren Tausend deutschen und spanischen Söldnern verteidigt, darunter eine Hundertschaft Panzerreiter unter dem Kommando des Pfalzgrafen Philipp, die eintraf, kurz bevor sich der Belagerungsring schloss. Die vom Reichstag beschlossenen Reichstruppen, insgesamt 1600 Reiter, kamen dagegen zu spät und verharrten bei Krems an der Donau. Insgesamt konnten die Verteidiger der Stadt etwa 17.000 Soldaten aufbieten. Die Landsknechte waren mit Piken und Arkebusen bewaffnet und hatten sich während der Italienkriege mit fortschrittlichen Taktiken vertraut machen können. Die zahlenmäßige Überlegenheit der Belagerer war jedoch erheblich, zudem war der Schutzwert der im 13. Jahrhundert erbauten Stadtmauer Wiens mangelhaft.

Am 23. September kamen die Osmanen in die Sichtweite der Stadt, die bis zum 27. September komplett eingeschlossen wurde. Ihre Streitmacht umfasste etwa 150.000 Menschen, die jedoch teilweise dem Tross angehörten. Der kämpfende Teil des Heeres umfasste etwa 80.000 osmanische sowie 15.000 bis 18.000 Soldaten aus den osmanischen Vasallenstaaten Moldau und Serbien. Neben zahlreichen Reitern (Sipahis) bildeten fast 20.000 Janitscharen die Kerntruppe. Der Zustand der ungarischen Straßen hatte verhindert, dass mehr als zwei schwere Belagerungs-Geschütze (Balyemez / بال يماﺯ) von Belgrad oder Ofen nach Wien hatten transportiert werden können, sodass nur 300 leichtere Kanonen mitgeführt wurden. Auf dem Weg setzten die Osmanen auch etwa 22.000 Kamele als Lasttiere ein. Die taktische Leitung der Belagerung oblag dem Großwesir Ibrahim Pascha.

Einen wesentlichen Anteil an der Verteidigung der Stadt Wien hatte Pfalzgraf Philipp als Oberbefehlshaber der zwei Regimenter Reichstruppen in der Stadt. Er befehligte bei der Verteidigung den Mauerbereich vom Roten Turm bis zur Kärntnertor-Bastei. Seit dem 19. Jahrhundert wurde aus patriotischen Gründen immer mehr die Leistung der Wiener Bürger und des Niklas Graf Salm in den Vordergrund geschoben, Philipps Anteil geriet hingegen in Vergessenheit.

Graf Salm und der Hofmeister Wilhelm von Roggendorf ließen die Stadtmauern mit Erdbefestigungen verstärken und alle Tore bis auf eines zumauern

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. Die Kirchenglocken wurden stillgelegt, die 28 Boote der Donauflottille wurden verbrannt, da ihre Besatzung geflohen war und sie nicht den Türken in die Hand fallen sollten. Sie überwachten auch die Positionierung der 72 Kanonen, die den Verteidigern der Stadt zur Verfügung standen. Sämtliche Gebäude außerhalb der Stadtmauern wurden abgerissen, um ein freies Schussfeld zu ermöglichen und um den Angreifern Möglichkeiten zur Deckung zu nehmen. Dies geschah jedoch zu spät und zu unvollständig, sodass die Osmanen genügend Unterschlupfe vorfanden. Noch am 27. September schickte Süleyman I. eine Delegation mit zwei gefangenen Reitern in die Stadt, welche den Wienern die Kapitulation nahelegte und ihnen für diesen Fall die Verschonung von Garnison und Bevölkerung garantierte. Bei einer Weigerung zu kapitulieren werde das osmanische Heer die Stadt erstürmen. Die Eingeschlossenen schickten die Unterhändler, ohne auf ihre Forderung einzugehen, in das Feldlager zurück.

Ibrahim Paschas Plan sah vor, das Kärntnertor, das ihm die schwächste Stelle in den Befestigungsanlagen der Stadt zu sein schien, zu unterminieren und sturmreif zu schießen. Süleyman billigte dieses Vorhaben am 1. Oktober, und die osmanische Artillerie (Topçu) eröffnete das Feuer. Da es ihr an schweren Kanonen fehlte, blieb die erhoffte Wirkung allerdings aus. Darauf folgten Versuche zur Unterminierung der Wiener Stadtmauern, während die Kanonen zur Ablenkung permanent weiterfeuerten. Nachdem ein christlicher Überläufer den Verteidigern Wiens die Pläne der Belagerer mitgeteilt hatte, wurden, um feindliche Grabungen früh zu erkennen, in den Häusern nahe der Stadtmauer Wasserbottiche aufgestellt. Der sichtbare Wellenschlag des Wassers signalisierte die unterirdische Annäherung der Türken. Die durch Tiroler Bergleute verstärkte Stadtbesatzung grub sich ihnen entgegen, wobei man nach einiger Zeit auf die osmanischen Mineure stieß. Es entbrannten unterirdische Kämpfe, bei denen kaum Feuerwaffen eingesetzt werden konnten, da die Mineure zur Durchführung ihres Auftrags Fässer mit Schießpulver mit sich führten. Bei diesen Auseinandersetzungen gewannen die besser gepanzerten Verteidiger nach einiger Zeit die Oberhand, doch konnten nicht alle osmanischen Minen entdeckt werden. So sprengten die Angreifer mehrere Breschen in die Wiener Stadtmauer, an denen es zu heftigen Kämpfen kam. Die Verteidiger errichteten Palisaden hinter den Breschen, hoben Gräben aus und bildeten dichte Formationen aus Pikenieren und Arkebusieren, gegen die die Janitscharen wenig auszurichten vermochten.

Am 12. Oktober sprengten die Osmanen eine besonders große Bresche in die Wiener Stadtmauer („Sulaiman-Bresche“), worauf der bis dahin größte osmanische Angriff folgte. Auch bei diesen Gefechten konnten sich die Sturmtruppen nicht durchsetzen und verloren allein 1200 Janitscharen. Am späten Abend desselben Tages berief Süleyman I. einen Kriegsrat in seinem Lager ein. Die Versorgungslage des osmanischen Heeres war zu diesem Zeitpunkt äußerst schlecht, da der Nachschub durch die völlig aufgeweichten Straßen aufgehalten wurde. Auch rächte sich jetzt die Plünderung der Umgebung durch die Akıncı. Zudem stand der Wintereinbruch bevor, der eine längere Belagerung ausschloss. Die Janitscharen äußerten dem Sultan gegenüber ihren Unmut, woraufhin sie von Süleyman durch die Zusicherung einer großen Belohnung zu einem letzten Sturmangriff überredet werden konnten, bevor man die Belagerung aufgrund der Wetterverhältnisse abbrechen würde. Am 14. Oktober sprengten die Osmanen eine Bresche in das Kärntnertor, doch fiel der Schutt nach außen, so dass die Erstürmung äußerst gefährlich war. Wieder stellten sich die Pikeniere der Verteidiger den Janitscharen in dichter Formation entgegen, so dass sich diese erneut unter schweren Verlusten zurückziehen mussten.

Welche Bedeutung der Abbruch der Belagerung für die Türken hatte, ist in der Literatur umstritten. Der amerikanische Militärhistoriker Paul K. Davis sieht darin eine klare Niederlage. Der Leipziger Mediävist Klaus-Peter Matschke glaubt dagegen, dass trotz der fast 20.000 Todesopfer, die auf türkischer Seite zu beklagen waren, der Sultan das Ergebnis nicht als Niederlage gesehen habe. Er machte dem Großwesir und den kommandierenden Offizieren keinerlei Vorwürfe, im Gegenteil. Im Tagebuch des Feldzugs wird vermerkt: „Alle Beys erhielten ein Prunkgewand und wurden zum Handkuss zugelassen“. Osmanische Geschichtsschreiber stellten die Belagerung sogar als Erfolg dar und gaben als Hauptgrund für den Rückzug die Wetterlage an, so in der Überschrift der nebenstehenden Miniatur:

«سلطان سليمان خان بدوندن پچه واروب واروشن فتح و تسخير اتدكلرندن صكره قيش مانع اولمغين كيرو دونمشدر»

«Sulṭān Süleymān Ḫān Bedundan Peçe (Bėçe?) varub vāroşun fetiḥ ve tesḫīr etdiklerinden ṣoñra ḳış māniʿ olmaġın gėrü dönmişdir»

„Sultan Süleyman Chan kam von Ofen aus in Wien an; nachdem er die Vorstadt erobert und unterworfen hatte, kehrte er wegen des hinderlichen Winters zurück.“

In der Nacht auf den 15. Oktober begann der Abzug. Die Truppen ließen alles zurück, was sie beim Rückzug behinderte.

In Wien dagegen läuteten zum ersten Mal seit knapp drei Wochen wieder die Glocken, im Stephansdom wurde ein Te Deum gebetet

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. Vor Wien meuterten die doch noch eingetroffenen Söldner der Reichstruppen, weil sie den trotz ihrer Inaktivität eingeforderten fünffachen „Sturmsold“ nicht erhielten. An eine Verfolgung des abziehenden osmanischen Heeres, an die sich die leichte Reiterei des Söldnerführers Hans Katzianer bereits recht erfolgreich gemacht hatte, dachten Pfalzgraf Friedrich und seine Truppen gar nicht, auch, weil ihnen das Überschreiten der Reichsgrenzen verboten war. Ihnen ging es um Geld: Erst nach zweiwöchigen Verhandlungen konnten die Knechte, die sogar mit einer Erstürmung und Plünderung von Wien gedroht hatten, zur Annahme einer geringeren Bezahlung bewogen werden. Einige kaiserliche Truppen unter Salm und Roggendorf sicherten die Ostgrenze durch die Besetzung von Ödenburg, Ungarisch-Altenburg, Bruck an der Leitha, Hainburg an der Donau und Preßburg. Im Mai 1530 starb Niklas Graf Salm an einer Verletzung, die er bei der Verteidigung der Stadt erlitten hatte. Ferdinand stiftete für ihn einen Renaissance-Altar, der heute im Baptisterium der 1853 fertiggestellten Wiener Votivkirche zu sehen ist.

Der Abzug der Osmanen brachte der habsburgischen Hauptstadt für über 150 Jahre Sicherheit. Zwar unternahm Sultan Süleyman 1532 einen zweiten Anlauf, Wien zu erobern, doch diesmal waren die Verteidiger besser vorbereitet: Süleymans Truppen wurden zurückgeworfen und bei der Schlacht im Fahrawald vernichtend geschlagen. Kaiser Karl V. einigte sich rechtzeitig mit den protestantischen Reichsständen im Nürnberger Religionsfrieden und war so in der Lage, den Invasoren mit einem Heer von annähernd 80.000 Mann entgegenzutreten. Neben den Reichstruppen waren auch Soldaten aus den nichtdeutschen Teilen seines Reichs vertreten, aus Spanien, Italien und den Niederlanden. Die osmanischen Truppen wagten es daher nicht, auf Wien vorzustoßen, sondern zogen nach der vergeblichen Belagerung von Güns plündernd in die Steiermark. 1533 schlossen beide Parteien einen Friedensvertrag, der Ungarn aufteilte: Die Habsburger behielten das so genannte Königliche Ungarn, der Rest musste an das Osmanische Reich abgetreten werden.

Die Erste und die Zweite Wiener Türkenbelagerung 1683 markierten strategisch und logistisch die äußerste Grenze der osmanischen Operationsfähigkeit und die Zeit der höchsten „Türkengefahr“.

Die Belagerung Wiens wurde überall in Europa mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt. Dabei spielten mündliche Berichte von Augenzeugen, aber auch Flugblätter und gebundene Drucke sowie Druckgrafik und Lieder eine große Rolle. Schon 1529 wurde eine Chronik des Reichshofrates Peter Stern von Labach veröffentlicht, in der mehrmals sehr drastisch die Gräuel der Akıncı geschildert werden:

„Vñ was vnmēschlicher grausamkhait Sy die Tuerkhen sonnst mit dē Cristenlichen volkh gebraucht ist nit mueglich zuoschreiben / Wie man dan alleñthalbn in den Waelden / pergn / vñ auf den Strassen / auch im gantzn Leger / erslagn leutt / die kind von einander gehawn oder auf den Spissen stekhendt / den Swangern weibern die frücht aus dem leib geschnittn vñ nebn den muottern des erbarmkhlich zuosehen ist vor augen ligen siecht vñ funden werdē.“

Solche „Gräuelmärchen“ waren einer der Topoi, die in der Folgezeit die christliche Einschätzung der „Türken“, wie die osmanischen Angreifer in Europa genannt wurden, bestimmten. Auch in der osmanischen Selbsteinschätzung, wie sie sich in türkischen Volkssagen widerspiegelt, spielen sie eine Rolle. Die stereotype Darstellung Süleymans I. als „grausam Tyrann und Erbfeind des Christlichen glawens“ hatte ihren Anteil an diesem bis weit ins 17. Jahrhundert hinein in Druckschriften verbreiteten Bild.

Martin Luther widmete dem Geschehen zwei Traktate, in denen er die Türken „als Gottes Rute und Plage“ bezeichnet, die man durch Buße, aber auch durch Krieg „Gott …aus der Hand nehmen“ müsse. Gleichzeitig wandte er sich aber im Sinne seiner Zwei-Reiche-Lehre strikt gegen eine religiöse Überhöhung des Krieges und gegen Kreuzzugsideen. Die Nachricht vom Ende der Belagerung verbreitete sich schnell und wurde überall im christlichen Europa mit großer Erleichterung aufgenommen

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. Der Nimbus der schier unbesiegbaren Türken war zum ersten Mal gebrochen worden. Die Bedrohung durch die Muslime und der Sieg wurden in teils phantasievoll ausgeschmückten Erzählungen und Werken der bildenden Kunst dargestellt, etwa in dem großformatigen Schlachtenpanorama von Pieter Snayers (1592–1676).

Obwohl der Mythos vom heldenhaften Ringen der Wiener auf den Mauern und unter der Erde in späteren Jahrhunderten überstrahlt wurde durch den der zweiten Belagerung Wiens durch die Türken im Jahre 1683, war die Erinnerung an die Gefahr von 1529 auch im siebzehnten Jahrhundert noch lebendig. Als 1686 von der Spitze des Stephansdoms eine bereits 1519 angebrachte Mondsichel, die sich um einen achtstrahligen Stern drehen konnte, mitsamt dem Stern abmontiert wurde, gravierte der Kupferstecher Johann Martin Lerch eine Neidfeige und die Jahresangabe „A.o 1529“ darauf ein sowie darunter den Satz „Haec Solymanne Memoria tua“ (frei übersetzt: „Dies, Süleyman, zu deinem Gedächtnis“). Die ursprüngliche Bedeutung des Turmaufsatzes ist bis heute ungeklärt. Im 16. und 17. Jahrhundert bildeten sich dazu deutschsprachige und türkische Sagen, die gemeinsam annehmen, Süleyman I. habe die Anbringung 1529 direkt oder indirekt initiiert.

Freizeitpferd

Als Freizeitpferd werden Pferde bezeichnet, die nicht im Turniersport eingesetzt werden. Die Bezeichnung Freizeitpferd schließt keine Informationen über Rasse, Alter, Ausbildung, Eignung, Charakter oder andere Eigenschaften des Pferdes ein.

Da die Entscheidung über den Einsatz eines Pferdes immer sein Reiter trifft, ist der Begriff des Freizeitpferds eng mit dem des Freizeitreiters (als Pendant zum Turnierreiter) verbunden. Ein Pferd kann im Laufe seines Lebens sowohl als Freizeitpferd als auch als Turnierpferd eingesetzt werden, je nach den Vorlieben des jeweiligen Reiters. Oftmals werden ältere Sportpferde als Freizeitpferde verkauft

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Typischerweise werden Freizeitpferde in erster Linie im Gelände geritten. Im Gegensatz dazu werden Sport- (auch: Turnier-)pferde vornehmlich auf dem Reitplatz trainiert. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen an den Charakter eines Freizeitpferds. Es soll ausgeglichen, ruhig, ausdauernd, unkompliziert und freundlich sein.

Eine wachsende Gruppe Reiter, die sich selbst als ambitionierte Freizeitreiter bezeichnet, reitet zwar entsprechend den Zielvorgaben der jeweiligen Reitweise

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, verzichtet aber darauf, ihre Pferde auf Turnieren vorzustellen. Auch diese Pferde zählen zu den Freizeitpferden, obwohl sie unter Umständen besser ausgebildet und geritten sind als manches Sportpferd.